Klassische Massage

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Die klassische Massage zielt vorwiegend auf die Behandlung von Erkrankungen und Verspannungen der aktiven Muskulatur ab. Die klassische Massage ist neben der Bindegewebsmassage und der Unterwasserdruckstrahl-Massage ein wichtiger Bestandteil der Physiotherapie. Sie wird in dem Rahmen häufig mit der Bewegungstherapie kombiniert. Auf diese Weise werden an der Muskulatur Reaktion, Kraft und Elastizität gefördert und Wirbelsäule und Gelenken werden beweglicher gemacht. Bei den Gefäßen wird eine verbesserte Durchblutung erzielt, womit auch Organfunktion, Stoffwechsel und Atmung positiv beeinflusst werden.

Bei der klassischen Massage werden fünf verschiedene Handgriffe angewandt, die sich in Durchführung und Wirkungsweise unterscheiden. Die Handgriffe sind:

  • Streichung (Effleurage) – wirkt erwärmend und beruhigend

  • Knetung (Petrissage) – löst Verspannungen

  • Reibung (Friktion) – wirkt durchblutungsfördernd und schmerzlindernd

  • Klopfung (Tapotement) – aktiviert die Muskulatur, löst Verspannungen

  • Erschütterung (Vibration) – wirkt entspannend und beruhigend

Die klassische Massage wird bei entsprechender Indikation vom Arzt verordnet. Medizinisch ausgebildete Masseure arbeiten in Praxen der Physiotherapie, in Kliniken, Krankenhäusern oder auch in Wellensseinrichtungen wie ganzheitlich orientierten Saunen oder Fitness-Studios.


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