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Reden und Ansprachen über das Alter

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Ich bin Rentner, ich hab´ Zeit

Steh´ ich am Zebrastreifen,
kann ich manchmal nicht begreifen:
Alles rennt und alles eilt:
Ich bin Rentner, ich hab' Zeit.
 
Ich brauch´ nicht mehr mit der Zeit zu sparen,
kann wenn ich will in Urlaub fahren,
ist das Ziel auch noch so weit –
ich bin ja Rentner, ich hab Zeit.

...

» hier geht es weiter mit Vers 3-10

Rede über das Altwerden

Im Alter ist es nicht mehr schön,
die Beine wollen nicht mehr geh’n,
sie sind dann meistens eisigkalt,
da merkt man schon. Wir werden alt. Die Augen seh’n nicht mehr genau,
das Haar, das wird mehr weiß als grau,
man wird verdrießlich, merkt nichts mehr
und ganz zu schweigen vom Gehör.
Es wird sehr schwach, wenn jemand spricht
Versteht man’s falsch und hört es nicht.
Die Jüng’ren sagen uns zum Hohn:
Ach, was Ihr hör’n wollt, hört Ihr schon! - Wenn man was Gutes essen tut,
das schmeckt dann auch nicht mehr so gut;
die Zähne fehl’n und schlecht gekaut
liegt es im Magen, unverdaut. - Dann wird das atmen auch noch schwer,
der „Blasebalg“ gibt nichts mehr her. -
Steigt man mal auf des Berges Höh‘,
gleich tut’s in allen Gliedern weh;
kriecht man nun abends in sein Bett,
dann ist es auch nicht mehr so nett.
Man wälzt sich hin, man wälzt sich her,
sogar das Schlafen wird dann schwer:
hat man `ne Stunde Schlaf genossen,
schon wacht man auf und ist verdrossen;
man legt sich krumm, man legt sich grade,
schon zieht ein Krampf dir durch die Wade. - So geht’s im Alter weiter fort,
mal reißt es hier, mal reißt es dort,
mal zwickt’s im Arm und dann im Bein
und öfter bis ins Kreuz hinein. - Was nützt das Stöhnen und das Klagen,
man muss das Alter schon ertragen.
Es gibt ein großes Glück auf Erden,
mit frohem Herzen alt zu werden. - So wollen wir uns doch, wir Alten
des Lebens Sonne stets erhalten
und suchen, was uns Freude macht -
Humor ist, wenn man trotzdem lacht! 

Zig,  wie vierzig / fünfzig / sechzig /siebzig ....

Das kleine ZIG ist ein Fanal,
mit zwanzig kams zum ersten Mal.
Du findst das kleine ZIG recht fein
Und möchtest gar noch älter sein.
 
Mit dreißig macht es Dir nichts aus.
Du kennst Dich ja damit schon aus
Und werkelst fleißig und geschickt,
bis es zum nächsten Male „zigt“.
 
Mit vierzig kommst Du zur Besinnung,
gehörst schon fest zu Deiner Innung
und machst vielleicht in Deinem Glück
auch schon mal einen Blick zurück.
 
Mit fünfzig kommt wie Donnerknall
Dir vor das kleine ZIG-Signal.
Du schlägst Dir an die Brust im Gehen
Und denkst, das wollen wir mal sehen!
 
Du gehst mit festem Blick
Und plötzlich macht es wieder ...ZIG!
Du bist erstaunt, ja fast perplex,
denn diesmal steht davor die sechs.
 
Du sollst das Leben weiter lieben,
steht auch vor Deinem ZIG die sieben.
Dann steht, eh Du daran gedacht,
das kleine ZIG schon nach der acht.
 
Bei guter Gesundheit sollt es uns freun,
erreichst Du vor dem ZIG die neun.
Und werdens hundert Jahr – famos,
bist Du das ZIG erst wieder los.
 
(Mit hundertzwanzig käme es erst zurück, das ZIG!)
 
Du bist noch jung – Wir wünschen Glück
Und noch recht viele Mal das ZIG !

Das Alter

Es ist seltsam mit dem Alter; ist man 13 und noch Kind,
weiß man glasklar, dass das Alter so um 20 rum beginnt.
 
Ist man aber selber 20, denkt man nicht mehr ganz so steif,
glaubt jedoch, so um die 30 sei man für den Sperrmüll reif.
 
30-er, schon etwas weiser und vom Lebenskampf geprägt,
haben den Beginn des Alters auf Punkt 40 festgelegt.
 
40-er mit Hang zum Grübeln sagen dumpf wie ein Fagott:
50 sei die Altersgrenze und von da an sei man Schrott!
 
Mit 50, graues Haar am Kopfe, erste Falten im Gesicht
Glaubt man: Mit 60 käme erst das Ende, zumindest aber käm die Gicht.
 
Doch im Herbst, da blühn die Rosen und im Herbst reift erst der Wein,
darum kann man auch mit 60 noch recht jung und glücklich sein.
 
Doch die 70-er, die Klugen denken überhaupt nicht dran,
jung sind alle, die noch lachen,  Alter fängt mit 100 an!

Wir werden älter, doch nicht alt...

Das Älterwerden lässt mich kalt.
Wir werden älter, doch nicht alt.
Ich werde doch nicht jammern wollen,
noch schöpft mein Herz ja aus dem Vollen.
Das macht mich glücklich, macht mich froh,
ich hoff, es geht euch ebenso.
 
Ich glaube nicht, dass man sich irrt,
es gibt keinen Menschen, der jünger wird.
Das lässt sich wahrlich nicht bestreiten,
so bleibt es wohl zu allen Zeiten.
Da gibt es auch, das sag ich gleich,
kein’ Unterschied bei arm und reich.
 
Ich kann nur sagen, es ist schön,
das Älterwerden, auf den Höh’n
schaut man auf seine Zeit zurück
voll Ernst und Fröhlichkeit und Glück.
Hab oft darüber nachgedacht,
wie oft im Leben ich gelacht.
 
Und so betrachtet ist es noch
Wohl ein Geschenk, das weiß man doch,
das Älterwerden. Nützt die Zeit
zur Einsicht und Zufriedenheit.
Ich wüßt’ nicht was ich besser fänd’,
zu allem Anfang g’hört ein End.

Ruhestand

Künftig ledig aller Bande
Lebst Du nun im Ruhestande,
brauchst nicht zeitig aufzustehn,
musst nicht mehr zur Arbeit gehn,
musst nicht werkeln, musst nicht rackern,
brauchst nicht Akten durchzuackern,
brauchst nicht, wenn die Vorgesetzten
rufen, flugs zum Boss zu wetzen.
Musst Dir nicht den Kopf zerbrechen
Über der Kollegen Schwächen,
wie man deren krumme Dinge
wiederum in Ordnung bringe.
Musst nicht sturen Untergebnen
Mühevoll die Wege ebnen,
wirst nicht mehr in Überstunden
bis zum toten Punkt geschunden,
kannst auch das Kantinenessen
hausfraulich umsorgt vergessen.
Bist befreit von Leistungsqualen,
musst nur höchstens - Steuern zahlen.
 
Fang als quietschvergnügter Mann
Täglich mit der Einsicht an:
Solche Arbeitslosigkeit
ist doch eine wahre Freud!“
 
Dass Dir dieses wohl bekomme,
dass die freie Zeit Dir fromme,
dass Dir gute Jahre winken,
darauf lasst uns einen trinken!

Weitere Reden und Ansprachen:
» Reden-Alter
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» Reden-Geschenke
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