Bild von rosafarbenen und grünen Steinen für die Edelstein-Therapie

Edelstein-Therapie

Schön gesund bleiben - mit Heilsteinen

Die Edelstein- oder Heilstein-Therapie hat eine jahrtausendelange Geschichte. Berühmt sind zum Beispiel die Wunderheilungen der Hl. Hildegard von Bingen: In ihren Schriften hat sie der Nachwelt die Anwendungsmöglichkeiten von Heilsteinen hinterlassen. Und auch viele Heilpraktiker, Homöopathen, Masseure und Therapeuten von heute arbeiten unter anderem mit Heilsteinen. Ob Migräne, Bronchialleiden oder Hautprobleme: Heilsteine können helfen - ähnlich wie Homöopathie. Dabei kann die Edelstein-Therapie die schulmedizinische Versorgung natürlich nicht ersetzen, jedoch sinnvoll unterstützen.
(Befragen Sie also bei jeder Erkrankung zunächst Ihren Arzt oder Apotheker.)

Auf die Schwingung kommt’s an

Wie aber funktionieren eigentlich homöopathische Mittel? Ein Erklärungsansatz: Aus dem Physikunterricht kennt doch noch jeder von uns das Gesetz der Schwingungsresonanz. Es besagt, dass alle Materie aus Energie und ihren Schwingungen besteht. Jeder Mensch, jedes Tier, jede Pflanze und auch jedes Mineral schwingt also auf individuelle Art und beeinflusst auf diese Weise auch die Schwingungen in seiner Umgebung. Jede Schwingung, die auf eine andere trifft, bewirkt demnach eine Resonanz. Schwingungen, die unseren eigenen ähnlich sind, wirken positiv („Ähnlichkeitsprinzip“). Andersartige Schwingungen, die von außen auf uns treffen, wirken entsprechend negativ. Je nach Intensität können sie unsere eigene Schwingung in völlige Unordnung bringen und uns sogar krank machen.

Hier setzt die Homöopathie mit ihrem Ähnlichkeitsprinzip an. Sie verwendet extrem verdünnte tierische, pflanzliche oder auch mineralische Auszüge, deren Grundsubstanz meist gar nicht mehr nachweisbar ist. Doch die Schwingung der jeweiligen Grundsubstanz hat sich auf das Heilmittel übertragen. Nimmt der erkrankte Patient das auf ihn „zugeschnittene“ homöopathische Mittel ein, rufen diese Schwingungen bei ihm eine positive Resonanz hervor. Und die besteht im besten Fall in der Wiederherstellung seiner normalen körpereigenen Schwingung: Der Kranke kann wieder gesund werden.

Analog wirken auch Heilsteine über ihre Schwingungen. Die richtigen Steine können  den Energiefluss im Körper optimieren. Dazu werden sie zum Beispiel an mehreren Tagen für jeweils 20 Minuten auf den Körper aufgelegt. (Wichtig ist hierbei eine entspannte  Atmosphäre.) Warum aber senden gerade Steine solche harmonischen, gesund machenden Schwingungen aus? Das liegt an der speziellen Zusammensetzung, die sich nur im Mineralreich findet: Kristall-Strukturen, Mineralstoffe und natürliche Farben. Allein schon aus der Farbenlehre wissen wir, dass jede Farbe eine bestimmte Wirkung auf uns Menschen hat. So beruhigt tiefes Grün oder zartes Rosa Nerven und Herz und fördert die Durchblutung. Diese Töne wirken einfach entspannend. Denken Sie nur mal an Ihren letzten Spaziergang durch grüne Wiesen und Wälder. Und für diese entspannende Wirkung stehen auch grüne sowie rosafarbene Edelsteine.

Natürlich könnte man jetzt denken: Edelsteine sind doch viel zu klein, zum Beispiel überhaupt nicht vergleichbar mit der riesigen grünen „Fläche“, die Bäume und Wiesen ergeben. Wie sollen sie also wirken? Aber die Erfahrungen haben gezeigt, dass man bei der Edelstein-Therapie analog zu den extrem verdünnten homöopathischen Mitteln gerade mit besonders kleinen Farbresonanzen große Wirkungen erzielen kann.

Das beste „Rezept“: Fachwissen und eigene Intuition

Heilsteine und Homöopathie scheinen also wirklich auf dem gleichen Prinzip zu beruhen. Doch wie es in der Homöopathie oft mehrere Mittel gibt, die sich für die Behandlung einer Krankheit eignen, so hält die Edelstein-Heilkunde ebenfalls mehrere „Rezepte“ zur Behandlung dieser Krankheit bereit. Denn sowohl bei der Homöopathie als auch bei den Heilsteinen kommt es nicht nur auf die Krankheit selbst, sondern insbesondere darauf an, dass Heilmittel und Mensch zusammenpassen. Fachliteratur und Heilkundige (geschulte, aufgeschlossene Ärzte, Heilpraktiker usw.) helfen hier weiter. Und auch die eigene Intuition ist gefragt! Wenn  Sie in einem Mineraliengeschäft vor einer Auswahl von farbintensiven, wohlgeformten Steinen stehen, werden Sie vielleicht von dem einen oder anderen ganz automatisch (sozusagen magisch) angezogen.

Therapeuten legen Heilsteine übrigens auf bestimmte Körperstellen, Chakren genannt, auf. Sie können Ihren Heilstein aber auch einfach in der Hosentasche tragen und ihn zwischendurch immer mal wieder für längere Zeit in die Hand nehmen. Oder tragen Sie einen durchbohrten Stein an einem Band um den Hals. Einmal pro Woche ist dann in der Regel eine Reinigung des Steins sinnvoll. Je nach Mineral kann diese Reinigung beispielsweise wie folgt aussehen: Halten Sie den Heilstein einige Minuten unter fließend kaltes Wasser und legen Sie ihn dann über Nacht bis in die Vormittagsstunden hinein ans Fenster. Spätestens nach vier Wochen sollten Sie ihm außerdem eine Woche Tragepause gönnen. So wird er Ihnen weiterhin ein guter Begleiter sein, bis Sie vielleicht einen neuen, ganz anderen Heilstein benötigen ...

Von Sigrid E. Günther

(Weiterführende Literatur: Sigrid E. Günther: »Heilsteine - 150 Steine für Ihr Wohlbefinden«,  4. Auflage 2015, Verlag BLV, München)

Heilsteine: 150 Steine für Ihr Wohlbefinden



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