Mehr Lebensqualität für Senioren

Diese 5 entscheidenden Faktoren sollten Sie beachten!

Unabhängig davon, ob Sie ein Pensionär, ein Rentier (die Person, nicht das Tier) oder Rentner bzw. ein Privatier sind, also unabhängig davon, wie Sie Ihren Unterhalt bestreiten, Sie alle eint das Alter und – da Sie ja schließlich nun Senioren sind – üblicherweise auch die Tatsache, dass Sie an sich nicht mehr erwerbstätig sind. Die Zahl der Rentner in Deutschland liegt im Jahr 2018 bei etwa 22 Millionen – eine beachtliche Zahl. Die Gesamtzahl der Senioren ist dementsprechend höher. Deutschland altert, seine Altersstruktur verändert sich – das ist eine Tatsache. Umso wichtiger ist es daher, sich zunehmend mit der Frage zu beschäftigen: Was brauchen Senioren eigentlich?

Senioren wird geraten sich und ihren Haushalt stets auf sämtliche Eventualitäten, die im Zusammenhang mit ihrem Alter auftreten könnten, vorzubereiten. So sollten diese sich zum Beispiel mit dem Gedanken vertraut machen, dass das Gehen (als zunehmende Beschwernis) und auf lange Sicht wahrscheinlich auch ein altersgerechtes Pflegebett ein wichtiges Thema werden könnte. Dennoch: Die Senioren von heute sind so aktiv und lebendig wie noch keine andere Senioren-Generation zuvor. Das liegt unter anderem an der zunehmenden Durchschnittsgesundheit und der höheren Lebenserwartung. Dadurch verbleibt nach dem Berufsleben noch wesentlich mehr Zeit zur freien Gestaltung als etwa vor 50 Jahren. Dementsprechend groß ist daher die Relevanz einer sinnvollen Gestaltung dieser Zeit. Folgende Grundregeln beeinflussen die Lebensqualität von Senioren auf nachhaltige Weise:

  • Geistig fit bleiben!
  • Körperlich betätigen!
  • Ernährung anpassen!
  • Relevanz einräumen!
  • Sozialen Anschluss finden!

Abbildung 1: Großeltern wissen: Enkel liefern eine Aufgabe und auch einen Familien-Anschluss.
Quelle: pixabay.com © sylviebliss

Faktor 1: Geistige Flexibilität

Wer geistig aktiv bleibt und dabei am besten noch alle Sinne aktiviert, der genießt im hohen Alter eine höhere Lebensqualität als Menschen, die es sich lieber passiv auf dem Sofa gemütlich machen und den Fernseher anschalten. Wird die geistige Flexibilität beispielsweise in Form von Spielen gefördert, hilft dies unter anderem, einer Demenz vorzubeugen. In manchen Fällen kann dadurch sogar der Verlauf der Krankheit gebremst werden. Zum Thema Demenz und deren Prävention finden Sie hier weitere Informationen. Egal ob Kreuzworträtsel oder Sudoku die Varianten der geistigen Betätigung sind vielfältig. Welche weiteren Spiele zur mentalen Aktivierung anregen können, erfahren Sie unter anderem in folgendem Video:

Faktor 2: Körperliche Fitness

Zu einem gesunden Geist gehört auch ein gesunder Körper. Ärzte empfehlen daher: Die körperliche Betätigung auch im hohen Alter nicht vergessen! Gerade bei altersbedingten körperlichen Leiden sollte man nicht verzagen. Schwimmen ist hierbei ein erprobtes Mittel, denn durch die geringere Körperlast im Wasser wird der Bewegungsapparat insgesamt entlastet. Sollten Sie etwas fitter sein, dann machen Sie es doch wie viele Ihrer Gleichaltrigen und gehen Sie Tanzen oder Turnen. Wachsender Beliebtheit erfreut sich des Weiteren ebenso der Gesundheits- und Reha-Sport.

Faktor 3: Passende Ernährung

Viele von Ihnen werden das kennen: Mit dem zunehmenden Alter nimmt gleichzeitig der Appetit ab. Das liegt nicht nur an der üblicherweise reduzierten körperlichen Aktivität, sondern auch an der reduzierten Muskelmasse. Senioren benötigen üblicherweise weniger Kalorien, um durch den Tag zu kommen, als etwa junge Menschen. Achten Sie daher besonders auf eine richtige Ernährung! Ihre Speisen sollten

  • qualitativ hochwertig,
  • gut verträglich für Magen und Darm und
  • mit ausreichend Energie und Nährstoffen versehen sein.

Weitere interessante Ernährungstipps finden Sie auch hier.

Faktor 4: Sinnhafte Aufgabe

Senioren haben üblicherweise das Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden und sehen sich oft nicht mehr als ein Teil der Gesellschaft. Deswegen ist es wichtig, ihnen einen Auftrag zu geben. Dies kann zum Beispiel die Reparatur von Gegenständen, die Bewirtschaftung eines Gartens oder das Anfertigen von Strickwaren sein. Es geht dabei weniger um die konkrete Aufgabe, als vielmehr um das sich durch die Beschäftigung einstellende Gefühl der eigenen Relevanz.

Faktor 5: Soziale Verbundenheit

Einsamkeit ist ein nicht zu unterschätzendes Problem vieler Menschen im hohen Alter. Mit wem ist ein sozialer Kontakt noch möglich, wenn viele der früheren Bezugspersonen bereits verstorben sind? Zum Glück gibt es vor allem in der heutigen Zeit eine große Bandbreite an Möglichkeiten, effektiv und schnell sozialen Anschluss zu finden:

  • Ehrenamt: Sei es das Baby-Sitten oder eine Tätigkeit als Wahlhelfer – unbezahlte Ehrenämtler werden in beinahe allen sozialen Bereichen ständig gesucht. Hier tun Senioren etwas Gutes und ernten für ihre Hilfe üblicherweise große Dankbarkeit.
  • Familie: Die wohl angenehmste und schönste Art und Weise, sozialen Kontakt zu erfahren, ist die eigene Familie. Geht es allen gut? Wird irgendwo ein Ratschlag benötigt? Nicht selten können sich durch regelmäßige Kommunikation mit Familien-Mitgliedern wunderbare Win-Win-Situationen ergeben, von der jede beteiligte Partei profitiert.
  • Gruppenreisen: Hierfür eignen sich nicht nur Kurztrips, sondern auch Kreuzfahrten, Städtereisen oder
  • Langzeiturlaube – Hauptsache mit Gleichgesinnten entspannt unterwegs sein!
  • Kurse: Egal ob Computer- oder Sprach-Seminare in einer angenehmen Lernatmosphäre können hier sprachliche Lernzuwächse angestrebt bzw. computertechnische Schwierigkeiten bequem behoben und zugleich neue Kontakte geknüpft werden. Denn ein gemeinsames Ziel ist einfach immer der ideale Ausgangspunkt, um ins Gespräch zu kommen.
  • Online-Netzwerke: Wer lieber von zu Hause aus andere Leute kennenlernen möchte, kann das heutzutage dank Internet ganz einfach am eigenen Computer tun.
  • Verbände und Vereine: Mit anderen Menschen in Kontakt zu treten, ist am einfachsten durch eine Mitgliedschaft in einem Verein oder Verband. Auch hier wird ein Gruppenziel verfolgt, was wiederum für Gesprächsstoff unter den Mitgliedern sorgt.


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