Laufbänder für Senioren

Trainingsgeräte sind meistens individuell auf den Sportler einstellbar und somit für alle Arten von Sporttreibenden geeignet - unabhängig, ob es sich um einen Anfänger oder einen Athleten mit langjähriger Erfahrung handelt. Betreiben jedoch Senioren und ältere Menschen Sport, sind die Rahmenbedingungen anders. Reguläre Laufbänder für den Durchschnittssportler eignen sich für Sport treibende ältere Menschen weniger. Was ist dann bei Senioren-Laufbändern anders? Warum entscheiden sich immer mehr Pensionisten für Ausdauersport und worauf sollte dann geachtet werden?

Keine Ablenkung und Störung

Ältere Menschen schätzen geregelte Zeiten und Ordnung. Das betrifft auch Sport, den man das ganze Jahr über praktizieren möchte. Weil es besonders in den kühlen Monaten oftmals sehr früh dunkel wird und sehr hohe und niedrige Temperaturen dem Körper oft zu schaffen machen, präferieren viele Senioren das Training zuhause. Dadurch fallen natürlich auch Ablenkungen und Störungen wie der Autolärm und enge Bürgersteige weg.

Geräte auf elektrischer oder manueller Basis

Für interessierte Pensionisten steht am Anfang die Option, ob man ein manuelles Laufband oder doch lieber ein elektrisches Gerät kaufen möchte.

  • Für Gehen und Walking ist insbesondere das manuelle Laufband vorgesehen.
  • Möchte man zielorientiert trainieren und sein Trainingsprogramm frei wählen, kann ein elektrisches Trainingsgerät die bessere Option sein.

Im Bereich der Senioren-Laufbänder gibt es eine Reihe an Geräten, die speziell auf sportlich-leistungsorientierte Menschen im fortgeschrittenen Alter abgestimmt sind.

Gründliche Sicherheitsvorkehrungen

Besonders wichtig beim Laufen für Senioren ist ein automatischer Stopp des Geräts, sollte es zu Komplikationen kommen. Etwa bei Modellen der Seite laufband.org schaffen das Magnete, die an die Kleidung des Läufers befestigt werden und das Band automatisch sofort stoppen, sollte der Läufer nicht mehr weiterlaufen. Das verhindert und vermindert eine große Anzahl an Unfällen, bei denen Pensionisten oft besonders gefährdet sind.

Doch das ist nicht der einzige Aspekt bei Laufbändern, der die Sicherheit von Sporttreibenden im hohen Alter erhöhen kann.

  • Eine große Lauffläche, die den Beinen mehr Platz als nötig gibt, ist hier oft vorteilhaft, weil man zum Beispiel bei zu schnellen Geschwindigkeitserhöhungen mehr Zeit hat zu reagieren und die Lauffrequenz anzupassen.
  • Außerdem verschafft eine dämpfende Oberfläche, wie sie besonders häufig bei Senioren-Laufbändern vorhanden ist, Knien und Gelenken mehr Schonung.

Übersichtliche Anzeigen, verständliche Bedienung

Weil es beim Laufen zu großen Veränderungen beim Herzschlag und anderen Faktoren kommen kann, sind Messanzeigen während des Laufens vorteilhaft. Durch ein großes und übersichtliches Display können die Werte während der sportlichen Betätigung gut abgelesen werden. Weil Lauf-Bildschirme von Laufbändern der neuen Generation zunehmend komplexer und komprimierter werden, sollte das Display vor dem Kauf auf seine Tauglichkeit überprüft werden.

Ähnlich sieht es mit der Bedienung aus. Während noch vor wenigen Jahren Laufbänder lediglich die Funktionen ‚Start‘, ‚Stopp‘ und ‚Geschwindigkeitserhöhung bzw. –verringerung‘ anboten, ist die Anzahl an Optionen auf dem Display heutzutage wesentlich komplexer. Wichtig ist, dass das Laufband mit nur einem Knopfdruck gestartet und gestoppt werden kann.

Sport- und Gesundheitsanalyse während des Trainings

Besonders für Pensionisten ist es wichtig, ein Laufband zu nutzen, mit dem der Puls gemessen werden kann. Vor dem Kauf sollte man sich versichern, dass die Funktion vorhanden und leicht aufrufbar ist. Die häufige Überschreitung eines bestimmten Pulsschlags ist nicht empfehlenswert, weil dies negative Folgen für das Herz-Kreislauf-System haben kann.

Absprache mit dem Arzt

Bevor man ein Laufband tatsächlich nutzt, unabhängig davon, ob es auf Pensionisten speziell abgestimmt ist oder nicht, sollte man sich von seinem Arzt beraten lassen.

  • Relevant ist dabei die körperliche Verfassung, zum Beispiel Konditionswerte.
  • Wichtig ist auch die Berücksichtigung bestimmter Vor-Erkrankungen oder –leiden, zum Beispiel ein schwaches Herz oder Knochen-Erkrankungen.
  • Weil regelmäßiges Lauftraining und die damit verbundene Anstrengung hormonell viel verändert, sollte auch überprüft werden, ob die Einnahme von Medikamenten im Einklang mit dem geplanten Lauftraining steht.

Ebenfalls beachtet werden sollte das richtige Schuhwerk. Nutzt man die richtigen Schuhe und lässt sich beim Kauf optimal beraten, kann man so Fehlstellungen des Fußes ausgleichen. Bei Billigschuhen vom Discounter ist das eher nicht gegeben.

Körperliche Auswirkungen beim Laufen im fortgeschrittenen Alter

Wer regelmäßig läuft, bleibt körperlich und geistig fit. Das zeigen zahlreiche Studien, die insbesondere die positiven Auswirkungen von Lauftraining im fortgeschrittenen Alter auf den menschlichen Körper betonen.

  • So wird zum Beispiel die Durchblutung gefördert und die Knochendichte positiv beeinflusst. Für Menschen, die Osteoporose vorbeugen möchten, eignet sich der Sport also hervorragend.
  • Laufen schützt auch vor Übergewicht, nicht nur durch das Verbrennen von Kalorien während des Trainings, sondern vor allem durch Langzeiteffekte. Selbst nach dem Lauftraining verbrennt der Körper noch reichlich Kalorien.
  • Außerdem wird durch jedes Training bei gleichzeitig ausgewogener Ernährung die Muskulatur aufgebaut. Dadurch ist ein größerer Grundumsatz gegeben, weshalb man mehr essen kann, ohne zuzunehmen.

Geistige Auswirkungen des Laufsports auf ältere Menschen

Neben den körperlichen positiven Effekten des regelmäßigen Lauftrainings auf die ältere Generation, sollten auch die geistigen Effekte betrachtet werden.

  • Wer regelmäßig läuft, erreicht eine bessere Durchblutung des Gehirns. In der Folge ist man weniger vergesslich und weniger anfällig für Demenz-Erkrankungen. Studien zeigen immer wieder, dass aktive Läufer im fortgeschrittenen Alter ein wesentlich besseres Erinnerungsvermögen vorweisen können, als ihre nicht laufenden Altersgenossen.
  • Letztlich schüttet das Gehirn während des Laufens auch ein kleines Feuerwerk an Botenstoffen aus. Dazu gehört zum Beispiel Dopamin, ein Glücksbotenstoff. Die Folge ist, dass man sich glücklicher und jünger fühlt, praktisch einen kleinen Glücksrausch hat. Die positiven Auswirkungen auf die Stimmung sind auch noch Stunden nach dem Laufen zu spüren.

Fazit

Ein Training mit dem Laufband kann für Senioren sehr gesundheitsfördernd sein. Vor dem Training sollte man jedoch einen Arzt konsultieren und sich einer Gesundheitsüberprüfung unterziehen, um Risiken ausschließen zu können. Sowohl Spezial-Laufbänder für Senioren, als auch Basis-Modelle, können für ältere Sportfreunde sinnvoll sein. Basis-Modelle sollten jedoch besonders auf altersgerechte Sicherheitsvorkehrungen und eine übersichtliche Bedienung überprüft werden.


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