Der altersgerechte Garten - so bereitet Gartenarbeit auch im Alter Freude

Gartenarbeit bereitet vielen Menschen auch in fortgeschrittenem Alter viel Freude. Selbst angepflanztes Gemüse und Obst ist gesund und schmackhaft. Doch schnell stellt sich die Frage, wie der Garten altersgerecht gestaltet werden kann. Wir haben Tipps und Empfehlungen für Sie zusammengestellt, so dass die Freude an der Gartenarbeit erhalten bleibt.

Bücken wird überflüssig: Das Hochbeet

Ein Hochbett erleichtert die Gartenarbeit, da sich die Anbaufläche auf einer Höhe von 80 bis 100 Zentimetern befindet. Sie müssen sich nicht bücken, sondern pflanzen Gemüse und Blumen auf einer angenehmen Arbeitshöhe ein. Erfahrungen haben gezeigt, dass die Pflanzen im Hochbeet besser gedeihen als auf dem Boden – dadurch entstehen auch aus botanischer Sicht Vorteile. Der Rand des Hochbeetes sollte aus einer stabilen Mauer bestehen, sodass Sie sich abstützen oder auch hinsetzen können. Das Hochbeet sollte über eine rechteckige, möglichst langgezogene Form verfügen, alle Stellen im Beet müssen von den Seiten gut erreichbar sein.

Klare Linien und Formen

Ein Zentrifugalgarten ist ideal, um die Gartenarbeit zu erleichtern. In der Mitte befindet sich eine rechteckige Rasenfläche. Rund um die Rasenfläche werden Pflanzbereiche angelegt. Die klare Trennung von Garten und Rasen sowie die rechteckigen Formen erleichtern die Pflege. Dank der klaren Formgebung ist die Rasenfläche mittels eines Aufsitzrasenmähers zügig gekürzt. Legen Sie zwischen Garten und Rasen einen breiten Weg an, entfallen lästige Rasenkanten zum Schneiden. Der Gartenbereich ist klar abgegrenzt und kann mit Blumen und Gemüse bepflanzt werden. Ebenso möglich ist das Anpflanzen von kleinen Bäumen, Büschen oder Sträuchern. Online finden Sie passende Gartenmöbel und Dekorationsartikel mit denen Sie den Garten schön gestalten und sich nach getaner Gartenarbeit zu entspannen.

Pflegeleichte Pflanzen

Pflanzen sollten hübsch aussehen beziehungsweise schmackhaft sein und gleichzeitig wenig Arbeit bei der Pflege verursachen. Ein positives Beispiel sind die Stauden. Sie verursachen wenig Aufwand, da sie sich fast von alleine entwickeln und nicht aufwendig durch Teilung verjüngt werden müssen. Zu den Stauden gehören unter anderem die Pfingstrose, der Rittersporn, die Prachtkerze, Lavendel oder auch die diversen Storchschnabel-Arten. Möchten Sie Gemüse anpflanzen, müssen Sie auf den Pflegeaufwand achten. Tomatenpflanzen sind zwar sehr empfindlich und benötigen stets die optimale Menge an Wasser und Sonnenlicht, sie erzeugen jedoch relativ wenig körperlich schwere Gartenarbeit. Die Pflanzen werden zunächst in einem Blumentopf auf der Fensterbank großgezogen und später ins Freiland ausgesetzt. Die großen Tomatenpflanzen sind schnell abgepflückt. Das Pflücken von kleinen Johannisbeeren hingegen ist wesentlich zeitaufwendiger.

Die passenden Gartengeräte erleichtern die Arbeit

Um den Rücken zu schonen, sollte der Spaten an die eigene Körpergröße angepasst sein. Ein T-förmiger Griff bietet einen guten Ansatzpunkt für die Kraft. Gartenbesitzer sollten darauf achten, dass Messer, Spaten und alle weiteren scharfkantigen Geräte gut geschärft sind, damit sie optimal durch die Materialien gleiten. Eine gute Qualität zahlt sich bei den Gartengeräten aus, da oftmals der Arbeitseinsatz erleichtert ist. Eine praktische Erfindung sind die Unkrautstecher. Sie ermöglichen es, ohne Bücken lästiges Unkraut zu entfernen. Die Verwendung von Schubkarren belastet den Rücken, besser ist es, vierrädrige Transportkarren zu verwenden. Einige Modelle sind motorbetrieben, was den Einsatz wesentlich vereinfacht.


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