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Beiträge von Holger

Jan Hofers Unkosten

von: Holger

20.10.2013 - 23:14 Uhr

Es ärgert mich, dass Jan Hofer in den Tagesthemen im Zusammenhang mit dem Limburger Bischofssitz von Unkosten spricht. Ja, der Umbau kostet UNglaublich viel Geld, es sind also unglaublich hohe Kosten entstanden. Diese sind aber echte Kosten und definitiv keine Unkosten. Es gibt keine Unkosten - nur Kosten! Selbst wenn man die Vorsilbe Un nicht als Negation sieht, sondern für eine zahlenmäßig nicht fassbare Menge verwendet, ist die Benutzung des Wortes Unkosten von Herrn Hofer an besagter Stelle nicht passend, denn die entstandenen Kosten sind definitiv zahlenmäßig fassbar.

Kinderwagentipps

von: Holger

15.09.2010 - 12:50 Uhr

Hallo Susi. Vielen Dank für die Hinweise. Von Hartan und Teutonia hab ich auch schon gehört. Die scheinen wirklich am besten zu sein. Danke auch für die Wünsche. Ja, es macht wirklich richtig Spaß zu planen, zu schmökern und sich einfach auf den Nachwuchs zu freuen. LG, Holger 

Kinderwagentipps

von: Holger

31.08.2010 - 12:40 Uhr

Recht spät, aber auf jeden Fall glücklich, werden wir bald Eltern sein - wenn alles gut geht. Nun sind wir auf der Suche nach dem richtigen Kinderwagen. Vielleicht hat ja von euch jemand damit zu tun und einen oder auch zwei gute Tipps, was man da alles beachten sollte?

Hilfe, ich hab nichts mehr zum lesen

von: Holger

23.08.2010 - 11:56 Uhr

Hallo Rebayou und die anderen,
bezüglich "Manieren" kann ich dir absolut beipflichten. Ich habe den Prinzen Asfa-Wossen Asserate selbst bei einer Podiumsdiskussion zum Thema Afrika in Berlin erlebt und habe nun auch ein signiertes Buch von ihm (,,Afrika. Die 101 wichtigsten Fragen und Antworten"). Der Mann weiß sehr viel und ist außerdem noch sehr nett. Seine Literatur liest sich sehr gut.

Fernschach

von: Holger

29.08.2007 - 17:20 Uhr

Klopf klopf, keine Schachspieler hier? :(

Reisen für die Generation 50+

von: Holger

29.07.2007 - 20:59 Uhr

Hallo Heinz,

vielen Dank für deine Mail. Meine Erfahrungen aus Gesprächen mit Reiseanbietern, Reisenden und Reisewilligen, aber auch Verbänden und Vereinen decken sich mit deiner Analyse. Der Ansatz mit den Reisecafes in Begegnungsstätten ist sehr gut. Sehr wichtig sind tatsächlich die speziellen Bedürfnisse der BestAger-Generation, wobei wir hier keine homogene Gruppe mit übereinstimmenden Interessen vorfinden. Das wäre wahrscheinlich zu einfach. Im Augenblick versuchen etliche Lobbyisten (aus der Werbebranche, aber auch Politiker) eine Art homogene BestAger-Generation zu definieren, die meines Erachtens von der Realität abweicht. Ich glaube auch nicht, dass 50+ so einfach zusammengefasst werden kann und Produkte und Dienstleistungen als Massenprodukte vom Fließband auf die BestAger-Generation kostengünstig, effizient und mit hohen Margen gekippt werden können – so das Wunschdenken der Lobbyisten. Die Sorgen und Vorbehalte sowie das Sicherheitsbedürfnis und qualitative Ansprüche der BestAger, die du geschildert hast, sind aber ganz entscheidende Faktoren bzw. sogar Grundvoraussetzungen, wenn man in Zukunft erfolgreich Reiseangebote für 50+ definieren und anbieten will. Vielleicht sind die mit diesen Faktoren zusammenhängenden speziellen Anforderungen auch der Grund, warum bisher bei vielen Reiseveranstaltern vorwiegend zielgruppenübergreifende Pauschalangebote ohne individuelle Ansätze zum tragen kommen.

Kurz und gut, hier ist noch viel Platz für Verbesserungen und neue Services und Dienstleistungen.

Wir von PlanetSenior basteln ja seit einiger Zeit an einem PlanetSenior-Reiseclub mit individuellen Angeboten aus unserem Partnernetzwerk. Wir selber wollen nicht als Reisebüro agieren (das können andere sicher besser), aber wir werden die Plattform für den Austausch, für Informationen, für Wünsche, für Kontakte, für Veranstaltungen und interessante Angebote stellen.

Lieber Heinz, mit deinen Vorstellungen über Reisen für die ältere Generation sprichst du uns aus der Seele. Es ist sehr schön, dass du als Reisefachmann viel praktische Erfahrung aus der Branche einbringen kannst und wer weiß, vielleicht können wir ja gemeinsam mit Hilfe der PlanetSenior-Club-Gemeinschaft einige interessante Angebote erarbeiten.

Liebe Reiseinteressierte,
auch wenn hier einiges vielleicht etwas zu wissenschaftlich klang, hoffe ich doch, dass wir hier im Forum einige Meinungen zum Thema einfangen und diskutieren können. Vielleicht schaffen wir es ja als virtuelle Gemeinschaft Reisen oder Veranstaltungen ganz nach unseren Wünschen und Vorstellungen zu organisieren.
Wie seht ihr das? Was hält euch von einer Reise ab? Welche Vorbehalte und Schwierigkeiten gibt es bei euch? Wie stellt ihr euch eine gelungene Reise vor?


Liebe Grüße,
Holger (von PlanetSenior)

Reisen für die Generation 50+

von: Holger

29.07.2007 - 19:03 Uhr

Dies ist ein Beitrag von PlanetSenior-Club-Mitglied heinz per Mail:

Senioren werden sie genannt, Generation 50+ oder 60+, neudeutsch „BestAger“ – gleichgültig wie die Bezeichnung auch immer ist, ist es eine Altersgruppe, die – im Gegensatz zu Gleichaltrigen unserer Eltern oder gar Grosseltern – noch voll am Leben teilhaben möchten.

Unsere Gesellschaft in Deutschland befindet sich in einem tief greifenden Prozess der Umwandlung: bis zum Jahr 2020 – so haben es die Statistiker errechnet – wird die Zahl der über 60jährigen deutlich zunehmen. Verbunden damit wird sich auch ein soziokultureller Wandel einstellen.

Fragen der Freizeit- und Reisegestaltung, der Mobilitätssicherung älterer Menschen werden somit für die Tourismusindustrie immer wichtiger. Das Angebot muss an die Bedürfnisse älterer Menschen angepasst werden. Es kann aber nicht nur auf den Begriff „Alter“ beschränkt werden. Der Begriff ist häufig negativ besetzt. Es sollte vielmehr unterschieden werden nach den Bedürfnissen einzelner Gruppen, die durch den Lebensstil der Menschen bestimmt werden. In diesem Zusammenhang verstehen wir hier unter „älteren Menschen“ solche, die aus dem Berufsleben weitgehend ausgeschieden sind, keine grossartigen Verpflichtungen innerhalb ihrer Familie mehr haben und somit über ausreichen Zeit zum Reisen verfügen. Sie sollen keine oder nur geringen Mobilitätseinschränkungen haben; pflegebedürftige ältere Menschen sind eine Gruppe mit ganz anderen Bedürfnissen und sollen hier nicht eingeschlossen sein.


Diese Menschen gehören einer Generation an, die in ihrer Jugendzeit keine Möglichkeiten hatten, Flugreisen oder längere Auslandsreisen zu unternehmen. Damals war der Ferienaufenthalt an der See, den Alpen oder dem Schwarzwald die übliche Reise. Als Transportmittel diente das Auto, der Bus oder die Bahn. Eine Reise nach Italien als Campingreise oder auch mit dem Aufenthalt in einer Pension waren schon etwas Besonderes.

Eine Flugreise war die Reiseform der Begüterten und der Geschäftsleute. Ich selbst (Jahrgang 1940) erinnere mich an meinen ersten Flug: auf Einladung eines Unternehmers, für dessen Unternehmen ich in meinen Ferien gearbeitet hatte, flog ich zu einem befreundeten Unternehmen von Frankfurt aus nach Berlin; Anfang 20 war ich damals.

Die heute übliche Form der Flugpauschalreise begann mit dem Angebot von Charterflügen nach Mallorca. Noch heute ist Mallorca eines der begehrtesten Reiseziele älterer Menschen. Die entwickelte Infrastruktur bietet auch nicht Sprachkundigen die Möglichkeit zur Verständigung in der Muttersprache, viele Geschäfte und Dienstleistungen beinhalten den Begriff „Deutsch“ – somit vertraut. Ich habe keine Erhebungen vorliegen aus denen eventuell hervorgeht, in wie weit andere Ziele – z.B. die Türkei oder die Kanaren – hier Mallorca überholt haben.

Eine „gefühlte“ Sicherheit und die kurze Flugzeit sind wohl ein sehr wichtiges Argument, sich für Mallorca als Reiseziel zu entscheiden. Wichtig ist auch die „Pauschalreise“ – Transportleistungen, Unterkunft, teilweise Verpflegung und Reiseleitung sind im Preis bereits enthalten.

Eine weitere Sicherheit wurde im Laufe der Zeit dadurch geboten, dass Verpflegungsleistungen sehr häufig in der Form von Buffets angeboten werden. Der Reisende sieht seine Speisen, von welchen er sich nach eigenem Gutdünken bedienen kann. Die Unsicherheit, die durch die Bezeichnungen der Gerichte eventuell in einer Menuekarte entsteht, fällt weg.

Nachdem die europäischen Ziele „erobert“ waren entwickelten sich Fernreisen; der Atlantik wurde zur Rennstrecke.

Ich erinnere mich noch daran, dass die ersten preiswerten (nach damaligem Preisgefüge) Flüge nach Nordamerika sehr besonderen Buchungsbedingungen unterlagen. Man musste Mitglied in einem Verein sein um in den Genuss eines Tarifes zu kommen, die Flüge mussten mit langen Fristen vorgebucht werden. Auf Grund der Verkehrsrechte galt Luxemburg als Abflughafen. Zielflughafen war häufig Nassau auf den Bahamas. Die Flugtechnik reichte nicht für Nonstop-Flüge. Zwischenlandungen auf den Azoren, Island und im Norden Kanadas waren die Regel.

Für Afrika, Asien und Südamerika galten ähnliche einschränkende Bedingungen. Eine Fernreise war ein Abenteuer, in das sich nur wenige Menschen mit entsprechenden finanziellen Mittel und/oder einer gehörigen Portion Abenteuerlust einliessen.

Die Flugzeug- und Luftfahrtindustrie entwickelte sich rasant und Fernreisen als Pauschalreisen wurden genau so beliebt wie die Ferienreise ans Mittelmeer. Für jüngere Menschen gibt es mental nur wenige Probleme – ältere Generationen haben häufig Bedenken, auf die im Weiteren noch eingegangen werden soll.


Was hält ältere Menschen von einer Reise ab?

[quote]1. Angst, sich nicht verständigen zu können[/quote]
Sprachprobleme – eingebildete oder wirklich vorhandene – sind Ursache für die Angst vor einer Auslandsreise. Viele Angehörige dieser Altersgruppen haben in der Schule keine Fremdsprachen gelernt oder das theoretisch Gelernte nicht angewendet und vergessen. Aus diesem Grunde verzichten sie auf Auslandsreisen, besonders Individualreisen.

[quote]2. Angst, dass man sich nicht zurecht findet[/quote]
Wie verhalte ich mich am Flughafen beim Abflug in Deutschland und bei der Ankunft in einem fremden Land? Schlimmer noch bei Umsteigeverbindungen: wo ist mein Flugsteig für den Weiterflug und wie komme ich dorthin? Was passiert bei einer Verspätung? Und bei der Ankunft am Zielflughafen: wie finde ich meinen Transferbus, meine Reiseleitung? Ist überhaupt jemand für mich da? Was mache ich, wenn mein Gepäck nicht ankommt?

[quote]3. Angst, am Urlaubsort alleine zu sein[/quote]
Wenn eine allein stehende Person verreist hat sie oft Bedenken, während ihres Aufenthaltes keinen Anschluss zu finden. Sie bleibt lieber in ihrer vertrauten Umgebung.

Diese Feststellungen habe ich in vielen Jahren meiner Tätigkeit im Tourismus machen können: Als Reiseleiter im Zielgebiet, bei der Reiseberatung am Counter, bei der Ausarbeitung und Begleitung geschlossener Gruppenreisen innerhalb Europas und nach Übersee.

Beispiel: Bei der Planung von Gruppenreisen kam immer wieder die Frage auf, ob denn jemand die Gruppe begleiten würde. Eine Buchung wurde von der Begleitung abhängig gemacht. Selbst wenn der Organisator der Gruppe aus dem Verein einmal andeutete, dass er nicht mitkommen könne, wurden Bedenken angemeldet.

Während der Reisen erwähnten Teilnehmer häufig den Wunsch, ein bestimmtes Gebiet ausgiebig zu bereisen. Auf meinen Vorschlag, doch einmal in Hamburg zu mir zukommen um eine geeignete Pauschalreise auszusuchen, war die Antwort: „Alleine möchte ich – auch in einer kleinen Gruppe von Freunden - das nicht machen – nur wenn Sie mitkommen“. Selbst das Argument, dass die Reisenden ja am Zielflughafen von einer deutschsprachigen Reiseleitung empfangen und währen der Reise begleitet würden, wurde als Argument nicht anerkannt.


Was folgt man daraus?

[quote]1. Reisen, besonders Fernreisen, sollten in einer geschlossenen Gruppe angeboten werden. Die Teilnehmer sollten sich schon vor der Reise kennen – auch wenn sie am Zielort (etwa bei einer Busrundreise) in eine bestehende Gruppe integriert werden. Damit ist die Angst vor der Einsamkeit und Kontaktlosigkeit während der Reise genommen.[/quote]

[quote]2. Die Reisegruppe sollte sich bereits vor Reiseantritt kennen lernen. In einem zwanglosen Informationsnachmittag/-abend sollte die Reise noch einmal vorgestellt werden. Hier besteht dann auch die Möglichkeit zum Stellen von Fragen und zur Klärung vielleicht vorhandener Unsicherheiten.[/quote]

[quote]3. Bei ausreichender Gruppengrösse (dies ist ein ökonomischer Faktor) sollte die Gruppe von Anfang bis Ende begleitet werden. Besonders wichtig ist dies bei Flugreisen mit der Notwendigkeit des Umsteigens. Mindestens sollte aber eine vertraute Person beim Checkinn am Flughafen anwesend sein – auch bei der Rückkehr zum Heimatflughafen.[/quote]

[quote]4. Eine „Nachbehandlung“ der Reise in einem angemessenen Zeitraum nach Reiseende kann in einer gemütlichen Runde dienlich sein. Hier können Fotos ausgetauscht, eventuell aufgenommene Videos vorgeführt und die gemeinsamen Erlebnisse noch einmal in der Gemeinschaft nachvollzogen werden.[/quote]

[quote]5. Handelt es sich um Fernreisen ist es von grossem Vorteil, wenn eine medizinische Betreuung während der gesamten Reise angeboten werden kann. Besonders wichtig ist dies bei Teilnahme alter und vielleicht nicht ganz gesunder Personen, für die die Reise zwar durchführbar ist, jedoch ein geringes Restrisiko besteht.[/quote]


Weitere Aktivitäten

In Begegnungsstätten für Senioren können „Reisecafes“ zu einer ständigen Einrichtung werden.

In regelmässigen Abständen werden diese Treffen durchgeführt. Kaffee und Kuchen, oder auch andere Dinge, werden zu einem geringen Unkostenbeitrag angeboten. Ein Gruppenleiter beginnt die Zusammenkunft mit einem kleinen Vortrag zu einem besonderen Reiseziel, ein Teilnehmer berichtet eventuell über seine Erfahrungen anlässlich einer bereits durchgeführten Reise, man diskutiert allgemeine Fragen zum Thema oder zu bestimmten Reisezielen.

Solche Treffen werden bei Wohlahrtsverbänden in NRW bereits mit grossem Erfolg durchgeführt. Die Besucher lernen sich besser kennen, es entstehen aus der Gruppe heraus Ideen für neue Reiseziele. Es ist auch ein Mittel, der Vereinsamung älterer Menschen entgegen zu wirken.

Nach statistischen Erhebungen sind Personen im Alter von über 50 Jahren etwa 7 Stunden in der Woche im Internet aktiv. Das Netz wird genutzt für allgemeine Recherchen und sehr viel für Kommunikation. Ich kann mir gut vorstellen, dass man solche Reisecafes auch virtuell zu festgesetzten Terminen veranstalten kann.

© Heinz w. Bartels

Akronym-Roller

von: Holger

08.06.2007 - 18:33 Uhr

NICHT:
Nächte in Charlottenburg hinterlassen Träume.

Fernschach

von: Holger

07.06.2007 - 12:12 Uhr

So, ich habe eben mal dieses Schachspiel gebaut. Ich hoffe, dass das so funktioniert. Ist sicher nicht das schönste Spielbrett geworden, aber man kann es ja auf dem heimischen Brett nachstellen. Die unterste weiße Zeile ist leider ein bisschen kürzer, weil die Buchstaben weniger Platz beanspruchen als das B und die Feldlänge leider nicht festgesetzt werden kann. Aber wir schaffen das schon. Hat jemand Lust gegen mich Fernschach zu spielen? Man müsste dann für den eigenen Zug das Spielfeld kopieren (STRG C) und in den eigenen Beitrag (mit Strg V) einfügen.


Ich starte mal mit Weiß:

|T|S|L|D|K|L|S|T|
|B|B|B|B|B|B|B|B|
|_|_|_|_|_|_|_|_|
|_|_|_|_|_|_|_|_|
|_|_|_|B|_|_|_|_|
|_|_|_|_|_|_|_|_|
|B|B|B|_|B|B|B|B|
|T|S|L|D|K|L|S|T|


Grüße von Holger

Der Judasfluch

von: Holger

20.05.2007 - 23:42 Uhr

Hallo Patzi,

ich habe das Buch auch gelesen und ich empfinde das genau so wie du.
Schade eigentlich, da Scott McBain sonst einen sehr interessanten Schreibstil hat und ich ihn aufgrund dieses flüssigen Stils sehr gerne lese.

Grüße,
Holger

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