« Grauburgunder Bild einer Kerner-Weintraube Müller-Thurgau »

Kerner

Rebsorte:

Weiß

Der Kerner ist eine Kreuzung zwischen Riesling und Trollinger. Der Kerner entwickelt eine rieslingähnliche Säure und hat gelegentlich einen leichten Muskatton.

Anbauorte:

Geschichte:

Kerner wurde erstmals 1929 an der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau in Weinsberg durch Kreuzung des roten Trollinger und des weißen Riesling gezüchtet. 1969 erhielt der Kerner Sortenschutz. Zuerst hieß die Neuzüchtung weißer Herold (nach dem Rebzüchter August Herold). Später benannte man den weißen Herold nach dem weinsberger Dichter Justinus Kerner.

Eigenschaften:

Die aus Kerner gekelterten Weine ähneln dem Riesling. Die Kerner-Weine haben eine gute rieslingähnliche Säure und einen hohen Zuckergehalt. Der Kerner ist leider recht krankheitsanfällig, er gilt aber als frostharte Weinrebe. Der Anbau des Kerner ist in den letzten Jahren eher rückläufig. Der Kerner leidet hiebei unter seinem Negativimage als Neuzüchtung.

Rebsorten-Synonyme:

keine bekannten Synonyme für Kerner

Anbaufläche:

in Deutschland: 5.557 ha (= 5,4 % der Rebfläche) im Jahr 2004. 

Essen & Wein:

zu Fisch, hellem Fleisch, würzigem Käse

« Grauburgunder Müller-Thurgau »

Kerner. Rebsorten-Lexikon. Rebsorte Kerner. Weiß. Anbaugebiete sind