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Wanderlieder

Das Wandern ist des Müllers Lust

Das Wandern ist des Müllers Lust
Das Wandern ist des Müllers Lust
Das Wandern
Das muß ein schlechter Müller sein
Dem niemals fiel das Wandern ein
Dem niemals fiel das Wandern ein
Das Wandern
Das Wandern . . . . . Vom Wasser haben wir's gelernt
Vom Wasser haben wir's gelernt
Vom Wasser
Das hat nicht Ruh' bei Tag und Nacht
ist stehts auf Wanderschaft bedacht
ist stehts auf Wanderschaft bedacht
Das Wasser
Das Wasser . . . . .  Das sehn wir auch den Rädern an
Das sehn wir auch den Rädern an
Den Rädern
Die gar nicht gerne stille steh'n
und sich bei tag nicht müde drehn
und sich bei tag nicht müde drehn
Die Räder
Die Räder . . . . . . Die Steine selbst so schwer sie sind
Die Steine selbst so schwer sie sind
Die Steine
Sie tanzen mit den muntern Rhein
Und wollen gar noch schneller sein
Und wollen gar noch schneller sein
Die Steine
Die Steine . . . .  O Wandern, Wandern, meine Lust
O Wandern, Wandern, meine Lust
O Wandern
Herr Meister und Frau Meisterin
Laßt mich in Frieden weiterziehn
Laßt mich in Frieden weiterziehn
Und wandern
Und wandern . . . .  (Wilhelm Müller, 1818 )

Im Frühtau zu Berge wir ziehn

Im Frühtau zu Berge wir ziehn,
Falera
Es grünen die Wälder und Höh'n,
Falera
Wir wandern ohne Sorgen
Singend in den Morgen
Noch ehe im Tale die Hähne krähen.   Ihr alten und hochweisen Leut',
Falera
Ihr denkt wohl wir wären nicht gescheit,
Falera
Wer sollte aber singen
Wenn wir schon Grillen fingen
In dieser so herrlichen Frühlingszeit.   Werft ab alle Sorgen und Qual,
Falera
Kommt mit auf die Höhen aus dem Tal,
Falera
Wir sind hinaus gegangen
Den Sonnenschein zu fangen
Kommt mit und versucht es doch selbst einmal. (Text: Walther Hensel, Melodie: Olof Thunman)
 

Auf du junger Wandersmann

1. Auf du junger Wandersmann,
jetzo kommt die Zeit heran,
die Wanderzeit, die gibt uns Freud.
Wolln uns auf die Fahrt begeben,
das ist unser schönstes Leben,
großes Wasser, Berg und Tal
anzuschauen überall.

2. An dem schönen Donaufluss
findet man ja seine Lust
und seine Freud´ auf grüner Heid´,
wo Vöglein lieblich singen
und Hirschlein fröhlich springen:
Dann kommt man vor die große Stadt,
wo man gute Arbeit hat.

3. Mancher hinterm Ofen sitzt
und gar fein die Ohren spitzt;
kein Stund´ fürs Haus ist kommen aus;
den soll man als G´sell erkennen
oder gar ein Meister nennen,
der noch nirgends ist geweset,
nur gesessen in sein´m Nest?

4. Morgens, wenn der Tag angeht
und die Sonn´am Himmel steht,
so herrlich rot wie Milch und Blut,
auf, ihr Brüder, last uns reisen,
unserm Herrgott dank erweisen
für die fröhlich´ Wanderzeit,
hier und in Ewigkeit.

Hab mein Wage voll gelade

Hab mein Wage voll gelade
voll mit alten Weibsen.
Als wir in die Stadt ´neinkamen
fing´n sie an zu keifen.
Drum lad ich all mein Lebetage
nie alte Weibsen auf mein Wage.
Hü Schimmel, hüahü, hü Schimmel, hü! Hab mein Wage voll gelade,
voll mit Männern alten.
Als wir in die Stadt ´neinkamen,
murrten sie und schallten.
Drum lad ich all mein Lebetage
Nie alte Männer auf mein Wage. Hab mein Wage voll gelade,
voll mit jungen Mädchen.
Als wir zum Tor ´neinkamen,
sangen sie durchs Städtchen.
Drum lad ich all mein Lebetage
Nur junge Mädchen auf mein Wage.

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