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Rasenpflege

Rasenpflege im Frühjahr

Bei milderen Temperaturen im Frühjahr, meistens im Laufe des Aprils, können Sie erstmalig mit dem Rasenmähen beginnen. Durch den kurzen Schnitt des Rasens im Frühjahr wird das Rasenwachstum verstärkt angeregt, so dass auch dünnere Rasenflächen nachwachsen können.  Optimal für das Rasenwachstum sind die gründliche Wässerung und die Gabe von Nährstoffen nach dem Rasenmähen.  Nährstoffe führen Sie Ihrem Rasen durch Ausstreuen von Dünger (ca. 20-30 Gramm pro Quadratmeter) oder durch das Gießen einer Nährlösung zu. Bei der Nährlösung für den Rasen werden zwei bis drei Gramm Volldünger in einem Liter Wasser aufgelöst.

Rasenpflege im Sommer

Im Sommer darf der Rasen nicht zu kurz gemäht werden. Wenn das Gras in der Sommerhitze kürzer als drei bis vier Zentimeter ist, entstehen schnell Moose, Unkraut und Kahlstellen. Bei großer Hitze und Trockenheit sollten Sie erst bei einer Rasenlänge von ca. zehn Zentimetern mähen und die Graslänge auf fünf bis sechs Zentimeter kürzen.

Die ausreichende Beregnung des Rasens wird am besten in den Morgen- oder Abendstunden durchgeführt. 

Rasenpflege im Spätsommer

Im Spätsommer (bis September) wächst der Rasen noch und benötigt Schnitt. Es kann kürzer als im Hochsommer gemäht werden, etwa 2 bis 4 Zentimeter (Zierrasen etwas kürzer als Gebrauchsrasen).

Damit sich die Grasnarbe schnell schließt, ist eine Volldüngung sinnvoll. Nach einer bisher stickstoffarmen Rasenpflege, empfiehlt sich die Düngung mit mehr Sauerstoff, z. B. 20 bis 25 Gramm Sangano-Super. Wenn Sie stickstoffreicher gedüngt haben, sollten Sie Dünger mit weniger Sauerstoff, z. B. 40 Gramm Sanguano verwenden.

Rasenpflege im Herbst

Im nebelfeuchten Herbst wird der Rasen durch ständig fallendes Laub belastet. Laub und Schnittgras sollten wenn möglich ständig vom Rasen entfernt werden. Je nach Witterung wird im Oktober/ November das letzte Mal bei milden Temperaturen und geringer Feuchtigkeit gemäht.  Kurz gemähter Rasen verringert die Gefahr des Befalls von Schneeschimmel.

Im Herbst sollte dann auch der pH-Wert des Rasens gemessen werden. Optimal ist ein leicht saurer pH-Wert von 5,5, bis 6,5. Bei einem stark sauren pH-Wert des Bodens (unter 5) hilft die Zugabe von 150 bis 200 Gramm kohlensaurer Kalk.

Vertikutieren des Rasens

Im Frühjahr vor dem Austrieb des Rasens empfiehlt es sich den Rasen zu vertikutieren. Das Ziel des Rasen-Vertikutierens ist die Entfernung von Moospolstern, die durch Staunässe begünstigt werden. Die moosigen Flächen werden mit dem Vertikutierer behandelt, so dass alle Überreste gründlich entfernt werden. Durch die Belüftung können sich Moose nur erschwert ansiedeln. Die behandelten Flächen werden am besten mit Sand bestreut. Der Sand sollte mit dem Rechen leicht in den Boden eingearbeitet werden, damit die Bodenstruktur gelockert wird. Mit der Zugabe von Kalk können Sie der Versauerung des Bodens entgegen wirken.

Rasenmähen

Der Rasen sollte nur dann gemäht werden, wenn er trocken ist. Beim Mähen von nassem Rasen kann es passieren, dass die Messer das Gras ausreißen. Zudem bleibt feuchtes Gras am Messer hängen. Sollte es sich nicht verhindern lassen, dass Sie feuchten Rasen mähen, reiben Sie die Messer des Rasenmähers mit Salatöl ein. Dies verhindert das Hängenbleiben des Grases an den Messern und das Ausreißen des Grases.

Rasen kompostieren

Zur Qualitätsverbesserung des Rasens kann man die Rasenfläche etwa 2 cm hoch mit gesiebter Komposterde bestreuen.  Zur besseren Auflage des Kompostes auf dem Rasen können Sie den Rasen gleichmäßig harken. Zur verbesserten Nährstoffversorgung des Rasens reichern Sie die Komposterde mit Kali und Phosphorsäure an.

Der optimale Zeitpunkt für die Kompostierung des Rasens ist der späte Winter. Sie können den Rasen kompostieren, wenn im Januar frostfreies und trockenes Wetter herrscht.

Rasendüngung - umweltfreundlich

Die Nährstoffversorgung ist für einen gepflegten Rasen von großer Bedeutung. Um eine dichte, saftgrüne, Unkraut freie Rasenfläche zu kultivieren, muss das Gras angemessen gedüngt werden. Bei Nährstoffmangel oder auch Überangebot an Nährstoffen, werden die Gräser von Unkräutern wie Klee oder Ehrenpreis sowie Moosen ersetzt.

Jeder Rasen benötigt für ein gleichmäßiges Wachstum Spurenelemente und Mineralstoffe wie Stickstoff, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium. Umweltfreundlicher Rasendünger hat eine Langzeitwirkung und gibt die Nährstoffe im Verlauf von ca. zwei Monaten an den Boden ab. Der langsam fließende Stickstoff von umweltfreundlichem Rasendünger fördert ein ausgeglichenes Rasenwachstum. Nährstoffauswaschungen treten dabei kaum auf.

Spielen und Laufen auf dem Rasen

Tritte auf dem Rasen fördern den Wuchs des Grases. Die Seitentriebe des Grases werden durch Tritte zum Wachsen angeregt, der Bestand verdichtet sich und wird widerstandsfähiger. Daher ist es gut, wenn auf dem Rasen gespielt oder gelaufen wird. Also schnell Kinder und Enkel einladen und den Hund über den Rasen jagen!

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