Die Pilates-Atmung

Joseph Pilates befürwortete die tiefe und volle Atmung, wobei während der Einatmung beide Lungenflügel so weit wie möglich mit Sauerstoff gefüllt und während der Ausatmung weitgehend entleert werden. Auf diese Weise kann sich der Körper von Abfallstoffen, die bei den Stoffwechselvorgängen anfallen, optimal entledigen.

Es gibt verschiedene Pilates-Atemtechniken, die eine unterschiedliche Wirkung auf den Organismus haben. Dazu gehören die Bauchatmung, die Rückenatmung, die Atmung aus dem Becken heraus und die Brustkorb-Rippenatmung.

Die tiefe Bauchatmung eignet sich zwar besonders gut für die Entspannung, ist jedoch beim Pilates-Training nicht empfehlenswert, da diese mit der Muskelspannung im Bauch kollidieren würde. Im Pilates-Training ist die Brustkorb-Rippenatmung die favorisierte Atemtechnik zur Unterstützung der Übungen. Jede Pilates-Übung hat ihr eigenes Atemmuster, je nachdem welche Muskeln beansprucht werden sollen. Einige Pilates-Übungen werden in erster Linie durchgeführt um die Atmung selbst zu forcieren und auf diese Weise ihre energetische Wirkung zu erfahren. Bei anderen Übungen wird die Atmung eingesetzt um Bewegungen zu unterstützen oder zu erleichtern. Wieder andere Bewegungen werden durch den Einsatz der seitlichen Brustkorbatmung intensiviert.

Gerade am Anfang gilt folgende Faustregel:
Zur Vorbereitung einer Pilates-Übung atmen wir über die Nase ein, während wir bei der Übungsausführung mit leicht geöffnetem Mund ausatmen.

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