Orthopädische Maßschuhe: Gesunde Grüße an die Füße

Alles Jammern hilft nicht. Viele ältere Menschen haben Probleme beim Laufen. Ursachen gibt es viele, nicht nur das viel zitierte jahrelange Laufen in den falschen Schuhen. Wenn jeder Schritt zur Qual wird, hilft es kaum, auf offene Schuhe umzusatteln. Sie lassen sich zwar leichter anziehen, doch beim Laufen bieten sie kaum Halt.

Orthopädische Schuhe dagegen sind für alle eine gute Lösung, die unter Fehlstellungen ihrer Füße leiden. Sie helfen, daraus resultierende Sturzgefahr abzuwenden, weil sie genau diese Fehlstellungen korrigieren. Sie sind auf die Bedürfnisse des Trägers abgestimmt und normalisieren damit das Gangbild. Ein bequemes Fußbett, das vielen herkömmlichen Schuhen fehlt, sorgt für ein perfektes Tragegefühl und sicheren Halt.

Arten der Orthopädischen Maßschuhe

Orthopädische Schuhe gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen und für fast alle Einsatzbereiche. Einen maximalen Tragekomfort in den eigenen vier Wänden vermitteln orthopädische Hausschuhe. Luftige Sandalen sorgen in der warmen Jahreszeit für frische Luft an den Füßen. Selbst Winterschuhe, Stiefel und sogar Sportschuhe gibt es vom Orthopäden.

Für alle Modelle gilt: Die Zeit des plumpen und hässlichen Einheitsschuhs ist ein für alle Mal vorbei. Im Gegenteil: Manchem Schuh vom Orthopäden sieht man seine Herkunft nicht einmal an. Maßschuhe gibt es für sehr unterschiedliche Bereiche. Auf der Webseite
www.vierbaum.com/leistungen/orthopaedische-schuhtechnik/orthopaedische-schuhe/ wird ein guter Überblick zum Leistungsspektrum der Orthopädischen Schuhtechnik geschaffen.

Ohnehin sollten optische Merkmale nicht im Mittelpunkt stehen, wenn es um gesundes Laufen geht. Als wichtigstes Merkmal eines orthopädischen Schuhs gilt, dass er gut, praktisch "wie angegossen", sitzt. Es empfiehlt sich, beim Kauf darauf zu achten, dass der Schuh mit einem hohen Anteil Leder gefertigt ist. Schuhe aus Leder sind nämlich haltbarer und können ohne Probleme von einem Schuster repariert werden. Zudem sollte die Sohle weich sein.

Finanzierung der Schuhe

Orthopädische Schuhe werden als Hilfsmittel von der gesetzlichen Krankenkasse finanziert. Die Hilfsmittelversorgung ist gesetzlich geregelt nach § 33 Abs. 1 SGB V. Dafür müssen sie von einem Orthopäden verordnet werden. Ein Rezept zu bekommen ist kein Problem, wenn der Arzt feststellt, dass Schuhzurichtungen oder Einlagen nicht mehr helfen. Ist ein Fuß in seiner Form, Funktion und Fähigkeit zur Belastung so verändert, dass selbst mit einer "normalen" Orthopädie-Versorgung die Gehfunktion des Betroffenen nicht mehr gerettet werden kann, muss ein Maßschuh gefertigt werden. Das ist zum Beispiel notwendig bei Knick- oder Klumpfüßen oder bei der Versteifung des Fußgelenkes.

Orthopädische Schuhe sind ein Segen für den gesamten Körper. Sie erleichtern nicht nur das Laufen. Rückenschmerzen resultieren oft aus der falschen Gangart. Mit orthopädischen Schuhen lassen Schmerzen nach, der Körper entspannt sich und hat wieder Lust an Bewegung.