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Mit Salz gegen Schnupfen und Allergien!

Warum Sie Ihrer Nase regelmäßige Spülungen gönnen sollten.

»Das schmeckt aber salzig«, sagt man in manchen Gegenden, um die Kochkünste des Gastgebers in höchsten Tönen zu loben. Mit »salzig« ist also in diesem Zusammenhang keineswegs »versalzen« gemeint. Und genauso wie in der Küche kommt es auch in der Heilkunde immer auf das richtige Maß an: Zu viel, aber auch zu wenig Salz schadet!

In optimaler Dosierung jedoch tut Salz innen wie außen gut: ob als notwendige Nahrungsergänzung, zur Nasenspülung oder Inhalation, als Badesalz oder als Bestandteil von Hautpflegecremes usw. So kann eine Nasenspülung mit Salzlösung bei Schnupfen, Nasennebenhöhlen-Entzündung, Allergien auf Pollen oder Hausstaub usw. helfen. Außerdem sind solche Spülungen eine hervorragende Methode, um Erkältungen und allergischen Reaktionen konsequent vorzubeugen. (Es gibt nur wenige Erkrankungen bzw. Verletzungen der Nase, bei denen Nasenspülungen nicht empfehlenswert sind. Fragen Sie aber in jedem Fall vor der ersten Anwendung Ihren Arzt um Rat.)

Zur Herstellung einer Nasenspüllösung können Sie durchaus einfaches Kochsalz verwenden,  auch wenn es vielleicht bessere Alternativen gibt: zum Beispiel das bekannte Nasenspülsalz aus Bad Ems, das in Portionsbeuteln erhältlich ist, oder ein für Nasenspülungen geeignetes Salz aus dem toten Meer usw. (Lassen Sie sich von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.)

Die Nasenspülung selbst funktioniert so: Mischen Sie Salz und lauwarmes, möglichst abgekochtes Wasser im richtigen Verhältnis. Die Salzlösung muss nämlich zum Mineralstoffgehalt des Blutes passen. Man spricht hier auch von isotonischer Salzlösung. Das heißt konkret: Auf einen Liter Wasser kommen neun Gramm Salz, also ungefähr ein gestrichener Teelöffel. Ganz sicher gehen Sie, wenn Sie fertige Portionsbeutel verwenden. Schütteln Sie dann das Ganze gut durch, bis sich das Salz vollständig gelöst hat.

Am hygienischsten und wirkungsvollsten ist es, wenn Sie für die Nasenspülung eine der handelsüblichen Nasenduschen aus Kunststoff benutzen. Solche Nasenduschen sind in Apotheken erhältlich. Und mit ihrer Hilfe können Sie sicher sein, dass Ihre Nase optimal gereinigt und befeuchtet wird.  

In akuten Erkrankungsphasen empfiehlt es sich, die Nase bis zu dreimal täglich zu spülen. Nach Nasenpolypen-Operationen oft sogar alle zwei  Stunden für ca. drei bis fünf Wochen. Liegt eine starke Entzündung der Nasenschleimhaut vor, benötigen Sie bis zu einem Liter Salzlösung pro Behandlung. Denn Sie sollten jeweils solange spülen, bis sich alle Krusten bzw. der vorhandene Schleim aus der Nase gelöst haben. Zur Nachsorge oder als allgemeine Vorbeugung reichen hingegen meist zwei bis drei Spülungen in der Woche mit jeweils 250 ml Salzlösung. Wobei Pollen-Allergiker in der Pollenflug-Zeit regelmäßig abends vor dem Schlafen spülen sollten. Und bei Erkältungswellen sind zwei Nasenspülungen pro Tag eine gute Vorbeugung vor Ansteckung.

Kurz: Ob drohende Pollen-Allergie, Sommer- oder Winter-Grippe, mit Salz sind Sie gut gewappnet.

Von Sigrid E. Günther  
Autorin der Ratgeber:
„HEILSTEINE – 150 Steine für Ihr Wohlbefinden“, 2. Auflage, BLV-Verlag München 2009. (Hier finden Sie Informationen zu vielen heilsamen Steinen und natürlich auch zu Salzkristallen.)
„Gesund durch Rot – Gelb – Grün. Obst, Gemüse, Getreide, Kräuter“, Ennsthaler Verlag, Steyr 2003

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