Diagnose Myome - Was tun?

Groß-Umstadt, Mai 2012: Weshalb sie einfach nicht schwanger werden, unter starken und lang anhaltenden  Monatsblutungen leiden oder öfter ziehende Schmerzen im Unterleib haben - das können sich viele Frauen nicht erklären. Bei einer frauenärztlichen Untersuchung werden dann häufig Myome, gutartige Wucherungen der Gebärmuttermuskulatur, entdeckt. Wie und weshalb diese entstehen, ist bis heute noch nicht genau geklärt.

„Wir wissen jedoch, dass das weibliche Hormon Östrogen eine entscheidende Rolle beim Myomwachstum spielt,“ sagt Dr.med. Thomas Martin an der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg. „ Die Diagnose trifft fast jede vierte Frau im gebärfähigen Alter, gehäuft zwischen dem 35. und 50. Lebensjahr. Ein Viertel der betroffenen Frauen lebt beschwerdefrei, bei Dreiviertel der betroffenen Frauen kommt es ja nach Lage und Größe der Myome zu Beschwerden,“  gibt Dr. Martin zu bedenken.

Foto von Dr. Martin bei der Beratung einer Myom-Patientin

Diagnose Myome: Was tun?

Myome sind die häufigsten gutartigen Geschwülste im Bereich der Gebärmutter.  Bis vor einigen Jahren rieten die Gynäkologen den betroffenen Frauen, sich die Gebärmutter vollständig entfernen zu lassen. Doch dies ist inzwischen oft nicht mehr nötig. Denn:  Mittels neuer Behandlungsmethoden wie der Schlüssellochchirurgie können Myome gezielt entfernt werden.

„Ist ein operativer Eingriff notwendig, um den betroffenen Frauen zu helfen, setzen wir an der Kreisklinik in Groß-Umstadt minimal-invasive Operationsmethoden ein. Dabei werden die Myome so schonend wie möglich entfernt. Dies kann in Form einer Bauchspiegelung oder aber auch durch eine Spíegelung der Gebärmutterhöhle erfolgen,“ erklärt Dr. Martin. Durch die Entfernung der Myome ist es in vielen Fällen möglich, die Beschwerden auch unter Erhalt der Gebärmutter zu beheben.

Komplikationsarm und schonend

Bei einer Bauchspiegelung verbleiben nur kleine Einschnitte von 0,5 bis 2 Zentimetern Länge, über die eine Videooptik und die benötigten Instrumente in den Bauch eingebracht werden. „Dieses Verfahren ist komplikationsarm,“ sagt Dr. Martin. Für die Patientinnen besteht der Vorteil in nur minimalen Hautschnitten, die weniger Wundschmerz nach der Operation bedeuten. Auch die Erholungszeit nach einem solchen Eingriff ist deutlicher kürzer.

Über die Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg

Die Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg behandeln als Klinikverbund an den Standorten Groß-Umstadt und Jugenheim jedes Jahr mehr als 30.000 Patienten stationär und ambulant. Mit mehr als 450 Planbetten sind sie der zuverlässige medizinische Versorger in der Region. Rund 750 Mitarbeiter und hochmoderne medizinische Standards garantieren eine bestmögliche Versorgung der Patienten. Weitere Informationen unter:

www.kreiskliniken-darmstadt-dieburg.de

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