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Hundekosten Teil 1

Wieviel kostet die Anschaffung eines Hundes?

Die Anschaffungskosten bei Hunden variieren sehr stark und hängen von etlichen Umständen ab: Wer sich für einen Hund entschieden hat, möchte häufig einen Welpen erwerben, um sehr zeitig Einfluss auf die Hundeentwicklung nehmen zu können. Außerdem ist es ja sehr reizvoll so ein kleines Würmchen groß zu ziehen, also das komplette Hundeleben zu erleben. Nicht alle Hunderassen werden gleichmäßig stark nachgefragt bzw. häufig gezüchtet. So kann die Nachfrage das Angebot durchaus übersteigen, was die Anschaffungskosten natürlich in die Höhe treibt.

Kostenlos Welpen abzugeben ...

Wenn Sie beim Hundekauf Geld sparen möchten, sollten Sie etwas Geduld mitbringen und sich in Ihrer Umgebung aktiv umhören und/oder im Internet nach entsprechenden Anzeigen suchen. Es gibt durchaus Gelegenheitszüchter, die mit einem größeren Wurf überfordert sind und gerne Welpen kostenlos abgeben würden. Die Welpen sollten allerdings nicht vor der 8. Lebenswoche von der Mutter und den Geschwisterwelpen getrennt werden. Bis zur 4./5./6. Woche erhalten die Kleinen Muttermilch. Wenn die ersten Zähnchen durchkommen, wird die Hundemamma von sich aus vom Säugen Abstand nehmen. Dann wird bereits mit Welpenfutter angefüttert. In dieser Zeit beginnt auch schon die erste Erziehung durch die Hundemutter, die für die spätere Sozialisierung sehr wichtig ist. Wenn die Welpen also zu früh von der Mutter getrennt werden, fehlt diese wichtige Erfahrung. 

Welpen vom professionellen Züchter

Auch wenn seriöse Züchter nicht vorwiegend aus finanziellen Gründen züchten, sondern weil sie die Tierrasse lieben, haben sie natürlich Kosten, die gedeckt werden müssen. Es entstehen dem Züchter Kosten für den Tierarzt, für die Zuchttauglichkeitsprüfung, für Deckgebühren, Impfungen, Entwurmungen, Chip/Tätowierung, Ahnentafel, Futter und einiges mehr. Daher wird ein Züchter 400 - 1.000 Euro pro Welpe mit Papieren verlangen. Bei Welpen mit prämierten Elterntieren und einer hervorragenden Ahnentafel kann der Preis auch weitaus höher liegen. Schauen Sie also nicht so auf das Geld, sondern lieber auf die Herkunft des Welpen, seinen Gesundheitszustand und natürlich die Züchter selbst. Das wird Ihnen später viel Ärger und Tierarztkosten ersparen.

Professionelle Züchter gehören einem Zuchtverein an und ordnen sich dessen Zuchtvorgaben unter. Nur dann gibt es auch Papiere.

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