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Fastenkuren

Heilfasten

Beim Heilfasten wird die Nahrungszufuhr über einen längeren Zeitraum nahezu komplett unterbrochen. Es dient vorwiegend der Entschlackung des Körpers und soll auch andere chronische Krankheiten heilen.

Es gibt unterschiedliche Formen des Heilfastens. Bei allen Fastenkuren wird nahezu keine feste Nahrung aufgenommen, jedoch viel getrunken, meistens Wasser und Fastentees. Zudem finden regelmäßig Darmentleerungen zum Beispiel mit Hilfe eines Einlaufes statt. Nach der Fastenkur von Buchinger und Lützner wird zusätzlich Gemüsebrühe und Saft getrunken. Bei der F.-X.-Mayr-Kur besteht das Heilfasten aus zusätzlicher Aufnahme von Milch und Brot. Zudem werden Präparate zur Vitalstoffergänzung empfohlen.

Fastenkuren sollten unbedingt unter Aufsicht eines Fachmanns (z. B. Arzt) stattfinden. Häufig werden Kuren in einer Gruppe angeboten. Aufgrund der geringen Energiezufuhr ist es sinnvoll, das Fasten nicht in den Arbeitsalltag einzubinden, sondern in einer Kur- oder Urlaubswoche mit einer Gruppe gemeinsam zu fasten. So gibt es zum Beispiel besondere Veranstaltungen wie das Fastenwandern oder das Fastensegeln.

Fastenkuren sind nicht auf eine langfristige Gewichtsreduktion ausgelegt. Wer über längeren Zeitraum fastet, nimmt zwar kurzfristig ab, wird aber nach der Kur bei normalem Essverhalten wieder eine Gewichtszunahme verzeichnen. Dies hängt mit der Reduktion der Stoffwechselaktivität aufgrund der reduzierten aktiven Zellmasse zusammen.

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