Bild einer Flasche Bier und Bierglas

Alkoholische Getränke

Es ist bekannt, dass alkoholische Getränke der Gesundheit schaden können. Trotzdem ist in Deutschland in den letzten Jahren kein Rückgang des Alkoholkonsums zu verzeichnen. So liegt der jährliche Konsum an reinem Alkohol durchschnittlich bei 10,4 Liter pro Einwohner. 1,6 Millionen deutsche Einwohner sind alkoholabhängig.

In Maßen genossen ist gegen ein Gläschen Rotwein oder Bier jedoch nichts einzuwenden.

Tipp:
Als noch verträglich gilt der tägliche Konsum von 0,2 Liter Wein oder 0,5 Liter Bier.

In einigen Fällen wird das tägliche Gläschen sogar als Medizin angesehen. So kann ein moderater Alkoholgenuss durch die Weitstellung der Gefäße Blutdruck senkend wirken.

Alkohol ist zum Ausgleich des Flüssigkeits- und Mineralstoffhaushaltes absolut ungeeignet

Alkoholkonsum führt unter anderem durch die Ausschwemmung von Kalzium zur Demineralisierung. Zudem hat Alkohol einen negativen Effekt auf die Figur. Nicht ohne Grund benennet man den „Wohlstandsbauch“ der Männer auch als Bierbauch.

Alkohol hat eine sehr hohe Energiedichte: 1 Gramm Alkohol enthält 7 Kilokalorien, also mehr als Kohlenhydrate und Fette. Ein halber Liter Bier hat etwa 200 Kilokalorien. Um diese Energie zu verbrennen, muss man etwa eine halbe Stunde laufen. Keine schlechte Bilanz, wenn man überlegt, dass einige diese unnötigen Kalorien innerhalb weniger Minuten vertilgen!

Gesundheitliche Risiken von Alkohol

Die gesundheitlichen Risiken des regelmäßigen und übermäßig hohen Alkoholkonsums sind nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. So schadet Alkohol den Organen, Nerven- und Hirnzellen, fördert die Entstehung von Bluthochdruck und Herzrhythmusstörungen und führt zu Wesens- und Persönlichkeitsstörungen bis hin zur Demenz. Ein großes Risiko des Alkoholkonsums ist die schnelle Suchtwirkung. Der Übergang vom regelmäßigen Alkoholkonsum zur Alkoholabhängigkeit ist im wahrsten Sinne des Wortes fließend und wird häufig verkannt.

Herstellung und Substanz von Alkohol

Alkoholische Getränke werden aus Saft von Obst (Apfel, Trauben ...) oder Getreide (Weizen, Korn ...) gewonnen.

Man unterscheidet grob zwischen gegorenen oder destillierten alkoholischen Getränken. Während gegorene Getränke wie Bier und Wein niedrigprozentig sind, handelt es sich bei den destillierten Getränken um hochprozentige Spirituosen (Weinbrand, Whiskey, Korn etc.). Spirituosen sind aufgrund ihres hohen Alkoholanteils absolut nachteilig für gesundheits-, aber auch figurbewusste Menschen: Sie besitzen viele Kalorien und stellen ein hohes Risiko für Suchterkrankungen dar. Auch vom regelmäßigen Konsum von Cocktails und Longdrinks ist abzuraten, da sie einen hohen Anteil an Alkohol, Kohlenhydraten und dem entsprechend Kalorien besitzen.

Die Nr. 1 unter den Alkoholischen Getränken in Deutschland ist unangefochten das Bier. Es wird hierzulande häufig nicht nur als reines Sucht- und Genussmittel angesehen. In südlicheren Regionen gehört das Bier teilweise zu jeder Mahlzeit dazu. Vorsicht vor dem Hopfengetränk ist auch trotz seines relativ geringen Alkoholgehalts geboten: Bier enthält viele Kalorien und hat einen relativ hohen Kohlenhydratanteil, der den Blutzuckerspiegel in die Höhe treibt.

Im Gegensatz zum Bier hat Wein einen geringen Glykämischen Index. Ein Gläschen am Abend kann also noch nicht die gesamte Fettverbrennung unterbinden. Zudem ist Rotwein aufgrund seiner gesundheitlichen Wirkung nicht unrelevant: Bei regelmäßigem Genuss von 0,2 Liter Rotwein täglich wird vermutlich der Cholesterinspiegel, insbesondere der HDL-Wert, positiv beeinflusst und die Zellabwehr verbessert. Grund dafür ist der hohe Eisenanteil von Rotwein und das Antioxidanz Polyphenol, das gegen sogenannte freie Radikale (Zellzerstörer) kämpft. So kann vermutlich Rotwein im moderaten Genuss vor Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen schützen.