Bild von Julius Caesar

Architektur-Epochen
Kunstgeschichte

Teil 8

Der griechische Tempel

Der griechische Tempel ist und war das am intensivsten erforschte architektonische Objekt der griechischen Antike. In der Stadt gab es für die Vielzahl der griechischen Gottheiten jeweils eigene Tempel, oft auch in fest geplanten Ensembles angeordnet (so unter anderem in Akragas, Paestum oder Selinunt). Diesen Göttern waren häufig Weihgeschenke und Kultbilder im Inneren des Tempels gewidmet. Für den Entwurf des Tempels galten genaue Regeln mit festen Bezugspunkten, wie den Fundamentausmaßen, Anordnung, Anzahl und Durchmesser, zum Teil auch ‚Verjüngungsfaktor’ der Säulen. Nicht nur die teilweise aufwendigen Verzierungen mit Figuren und ornamentalen Reliefs an den Giebeln, sondern der gesamte Tempel war in kräftigen Farben gestaltet. Dabei diente der Schmuck oft als Verweis auf eine Religiosität, die sich auch überregional als Gemeinschaft stiftend verstand.

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