Bild von Julius Caesar

Architektur-Epochen
Kunstgeschichte

Teil 2

Die sumerische Architektur

Die sumerische Architektur hat ihren Ursprung in Mesopotamien um 4000 v. Ch. und erstreckt sich bis 1737 v. Ch., als die berühmten großen Paläste von Larsa und Mari entstanden.

Die alt-ägyptische Architektur

Unter den alt-ägyptischen Bauten sind einige der berühmtesten Bauwerke der Welt überhaupt. Allen voran natürlich die Pyramiden von Gizeh, die in der Zeit zwischen 2620 und 2500 v. Ch. entstanden sind.

Weniger bekannt ist die Existenz einer Art Pyramidenstadt, die sich ebenfalls in Gizeh nachweisen ließ und offensichtlich aus geräumigen Wohnbauten bestand. In der Spätzeit entwickelten sich dann wohl bereits in Ägypten mehrgeschossige Wohnhaustypen, wie sie in römischer und byzantinischer Zeit typisch wurden. Auch im alten Ägypten war die architektonische Entwicklung eng an die Geschichte der Städte geknüpft. Zu den historisch wichtigsten Städten gehören Memphis, Abydos, Heroonpolis oder Theben. Zahlreiche prominente Tempelbauten entstanden dort, wie Abu Simbel, der Luxor Tempel, oder die Tempel der Hatschepsut oder Ramses III. in den so genannten Millionenjahrhäusern.

Die babylonische Architektur

 Etwa 1900 bis 539 v. Ch.

Die persische Architektur

Die Architektur der Perser, auch Meder oder Achmeniden genannt, lässt sich ungefähr der Zeit zwischen 550 und 330 v. Ch. zuordnen. Ähnliche wie die griechische Architektur ist sie über Jahrhunderte eher konservativ orientiert. Wichtige Errungenschaften dieser Baukunst sind die so genannte Trompetenkuppel oder der Iwan.

In die großartigen Residenz- und Palastbauten, wie die Paläste von Susa, Ekbata oder die Palaststadt Persepolis, flossen auch durchaus respektvolle Zitate anderer Kulturen, vor allem im Kampf besiegter Völker ein. Darunter aber auch angesehene Hochkulturen, deren Elemente hier kunstvoll weiterentwickelt wieder zu erkennen sind, wie die ägyptisch inspirierten Monumentaltore der achmenidischen Paläste neben ionisch anmutenden Säulen oder babylonischen Flachreliefs. Dabei bleibt aber auch der eigene Charakter des persischen Volkes als eines ursprünglich nomadischen Volkes erhalten, so dass die Luftigkeit der gebauten Hallen gerne auch ‚steingewordene Herrscherzelte’ genannt werden.

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