Gedichte Glück

Das Glück (Ernst Moritz Arndt, 1769-1860)

Das Glück, das glatt und schlüpfrig rollt,
Tauscht in Sekunden seine Pfade,
Ist heute mir, dir morgen hold
Und treibt die Narrenrund im Rade. Lass fliehn, was sich nicht halten lässt;
Den leichten Schmetterling lass schweben,
Und halte nur dich selber fest:
Du hältst das Schicksal und das Leben.

Erinnerung (Johann Wolfgang von Goethe)

Willst du immer weiterschweifen?
Sieh, das Gute liegt so nah.
Lerne nur das Glück ergreifen,
denn das Glück ist immer da.

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