Besser sehen mit der richtigen Brille

Lässt die Sehkraft der Augen nach, wird es irgendwann Zeit für eine Brille. Damit der Blick wieder klar wird, muss die Brille möglichst gut an die Augen angepasst sein. Je nach Art der Fehlsichtigkeit sind unterschiedliche Brillen denkbar.

Fehlsichtigkeiten – und die passende Brille dazu

Grundsätzlich werden fünf Arten der Fehlsichtigkeit unterschieden, die jeweils eine andere Korrektur benötigen. Man unterscheidet Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Stabsichtigkeit und den seltenen Keratokonus, bei dem die Hornhaut ungleichmäßig verformt ist. Liegen Kurz- und Weitsichtigkeit gleichermaßen vor, wird eine Mehrstärkenbrille, eine sogenannte Gleitsichtbrille wie sie bei blickcheck.de beschrieben wird, nötig. Besonders bei älteren Menschen kommt noch die Altersweitsichtigkeit hinzu.

Foto eines Mannes mit Gleitsichtbrille

Altersweitsichtigkeit

Mit zunehmendem Alter verliert die Linse im Auge ihre Elastizität und kann sich immer schwerer an die wechselnden Anforderungen ans Auge anpassen. Dadurch stellt sich das Auge langsamer oder gar nicht mehr ein, die Sehschärfe direkt vor dem Auge lässt nach. Kann ein Mensch mit 15 Jahren noch etwas scharf sehen, das sich ca. 8 cm vor dem Auge befindet, vergrößert sich diese Entfernung bei 45-Jährigen bereits auf 35 cm. Bücher lesen oder das Erkennen von kleiner Schrift auf Etiketten wird zunehmend mühsamer. Eine Lesebrille wird nötig.

Welche Brille passt für mich?

Foto einer Frau mit BrilleJe nach Art der Fehlsichtigkeit sind verschiedene Sehhilfen möglich, die das Scharfsehen wieder möglich machen:

  • Einstärkenbrillen eignen sich bei Weit- oder Fehlsichtigkeit. Liegt eine Hornhautverkrümmung vor, wird das Brillenglas als Zylinderlinse ausgebildet, um die Verkrümmung auszugleichen.
  • Mehrstärkenbrillen wie die Bifokalbrillen enthalten innerhalb des Brillenglases zwei verschiedene Stärken. Im unteren Bereich ist ein Leseteil wie ein Fenster eingesetzt.
  • Das Glas der Gleitsichtbrille ist so gefertigt, dass ein übergangslos scharfes Bild von weit bis nah erzeugt wird. Je nach Blickrichtung nutzt der Träger die unterschiedlichen Stärken innerhalb des Brillenglases. Gleitsichtbrillen sind gewöhnungsbedürftig, da das Auge erst lernen muss, durch den jeweils nötigen Bereich der Brille für die scharfe Sicht zu blicken.

Lässt die Sehkraft nach, ist eine Brille in der Regel die erste Wahl. Doch es gibt auch andere Methoden, um wieder besser sehen zu können, eine davon ist die Akupunktur. Lesen Sie hier mehr über das alternative Heilverfahren.

Bild 1: © istock.com/NADOFOTOS
Bild 2: © istock.com/Nastco


5 Arten der Fehlsichtigkeit und wie man sie korrigiert: Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Stabsichtigkeit, Keratokonus und Altersweitsichtigkeit. Welche Brille passt?