« Hermes Hephaistos »

Athene

(röm. Minerva)

Als Tochter der Metis, wurde sie aber aus dem Haupt ihres Vaters Zeus geboren, der Metis aus Angst vor der prophezeiten Macht ihrer Kinder wohl kurzerhand verschlungen hatte. Auch sie vereint verschiedene Zuschreibungen einer Kriegsgöttin (‚Pallas Athene‘, die ‚Heldenjungfrau‘, die kluge Helden wie Odysseus unterstützt), aber auch einer Hausgöttin  und Schutzheiligen der Stadt. Das gilt vor allem natürlich für Athen, dessen Ländereien sie im Wettkampf mit Poseidon gewann, indem sie auf der Akropolis einen Ölbaum wachsen ließ. Dort wurde ihr ein Tempel, das Parthenon, gewidmet, und bis heute steht an der überlieferten Stelle ein Ölbaum. Athene gilt als schön und klug, weshalb die Eule ihr heiliges Tier ist (was erklärt, warum man keine sprichwörtlichen ‚Eulen nach Athen tragen‘ muss).

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Geschichte der Baukunst/Architektur: Baukunst früher Hochkulturen, Römische Antike, Griechische Antike