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Arthrose wird zum Volksleiden

Sportverletzungen, Übergewicht, altersbedingter Gelenkverschleiß: Jeder dritte Deutsche zwischen 40 und 50 Jahren leidet an Arthrose – Jährlich mehr als 360.000 OPs in Deutschland

Mai 2010.

Arthrose wird zum Volksleiden: 2008 waren in Deutschland acht Millionen Menschen von Gelenkerkrankungen betroffen, etwa 10% der Bevölkerung. Insbesondere bei den unter 50jährigen nimmt die Zahl der an Gelenkverschleiß leidenden Patienten zu. So ist inzwischen fast jeder dritte Deutsche zwischen 40 und 50 Jahren betroffen. Gleichzeitig stieg die Zahl der endoprothetischen Operationen, bei denen ein künstliches Gelenk eingesetzt wird, stark an: Von 2005 bis 2008 um 12% auf mehr als 360.000 OPs.

Nach Untersuchungen des Ortenau Klinikums, das vier endoprothetische Fachkliniken unterhält und deutschlandweit zu den 100 größten Arbeitgebern in der Gesundheitsbranche gehört, entfiel das Gros endoprothetischer Operationen auf Knie- und Hüftgelenke – insgesamt mehr als 95%.*

Jung, erfolgreich – und an Arthrose leidend

Sportverletzungen, Übergewicht, Fehlstellungen: Als Chefarzt für Spezielle Orthopädie am Ortenau Klinikum kennt Dr. Bruno Schweigert alle Ursachen für Gelenkprobleme. Der 53 Jahre alte Arzt aus Baden-Württemberg hat in seinem Berufsleben schon mehr als 5.000 endoprothetische Operationen durchgeführt. „Gelenkverschleiß ist die häufigste Gelenkerkrankung weltweit“, so Dr. Schweigert. „Fast jeder Mensch ist im Laufe seines Lebens von Arthroseschmerzen betroffen.“ Der Chefarzt weiß, dass gerade jüngere Patienten nach einer Arthrose-Diagnose erst einmal geschockt sind. „Gelenkbeschwerden bringt man meist mit hohem Alter in Verbindung. Doch es gibt mehr und mehr Arthrose-Patienten, die noch sehr jung sind und mitten im Berufsleben stehen.“ Insbesondere Übergewicht, Fehlstellungen, mangelnde Bewegung oder natürlich auch Sportunfälle können bei jungen Menschen Ursache für Gelenkerkrankungen sein.

Titan und Keramik: Waffen gegen den Gelenkverschleiß

Arthrose beginnt meist schmerzlos mit der typischen Gelenksteifigkeit. Hat der
Verschleiß der Knorpelschicht erst einmal ein bestimmtes Maß überschritten, ruft dies die typisch stechenden, schmerzhaften Symptome hervor. „Es gibt eine einfache Formel für die erfolgreiche Behandlung von Arthrose. Sie lautet: Je früher, desto besser“, so Dr. Schweigert. „Arthrose ist nicht heilbar oder rückgängig zu machen. Die Schon-Haltung, die eine beginnende Gelenkerkrankung verursacht, verschlimmert die Arthrose dagegen erheblich und sorgt für Schäden an anderen Gelenken.“ Das ist die schlechte Nachricht. Die gute lautet: Für spezialisierte Kliniken ist der Gelenkersatz mittlerweile ein Routine-Eingriff. So werden alleine an der Endoprothetik Ortenau mit ihren vier Fachkliniken jedes Jahr mehr als 2.100 Operationen an Hüften und Kniegelenken durchgeführt. Dr. Schweigert verweist auf moderne Werkstoffe wie etwa Titan. „Titan weist ein ausgezeichnetes Einbauverhalten auf und der Patient muss das Bein nicht lange entlasten. Auch die technischen Möglichkeiten der modernen Orthopädie, wie etwa computergestützte OP-Navigationstechniken, sind heutzutage ausgezeichnet.“

Endoprothetik Ortenau
Die Endoprothetik Ortenau (www.endoprothetik-ortenau.de) umfasst vier Fachkliniken des Ortenau Klinikums, die zusammen jährlich mehr als 2.100 endoprothetische Operationen an Hüften und Kniegelenken durchführen – dies sind mehr als 5 % der 2008 in Baden-Württemberg erfolgten Endoprothese-Operationen (insgesamt 19.364 Hüft- und 17.353 Knie-Operationen). Die medizinische Fachwelt teilt die Auffassung, dass es für den nachhaltigen Erfolg endoprothetischer Operationen insbesondere auf Präzision, Routine und umfassende Erfahrung des Operateurs ankommt. Dr. Bruno Schweigert ist Chefarzt der Orthopädie am Ortenau Klinikum in Gengenbach, der größten orthopädischen Fachklinik der Region. Einen Schwerpunkt der Gengenbacher Orthopädie bilden Gelenkersatzoperationen an der Hüfte, am Knie und Ellenbogen, an der Schulter und am Sprunggelenk; hier werden jährlich mehr als 1.100 Prothesen eingebaut, darunter 500 Kniegelenksendoprothesen und ca. 500 Hüftgelenksendoprothesen. Zahlreiche Patienten aus ganz Baden-Württemberg suchen die Gengenbacher Orthopädie auch zur Revision ihrer Endoprothesen auf, deren Erstimplantation nicht im Ortenau Klinikum durchgeführt wurde. Einen besonderen Raum nimmt am Gengenbacher Fachklinikum zudem die Beratung und Behandlung von Kindern ein, für die eine kinderorthopädische Sprechstunde angeboten wird.

Über das Ortenau Klinikum
Das Ortenau Klinikum ist ein Klinikverbund mit hoher medizinischer und pflegerischer Kompetenz, dem rund 5.000 Mitarbeiter angehören. Es verfügt über zahlreiche Fachkliniken und medizinische Zentren, deren Kompetenz und Erfahrung weit über die Region Südbaden hinaus bekannt sind. Träger ist der Ortenaukreis; seine neun Klinikstandorte mit 1.800 Planbetten sind im flächengrößten Landkreis Baden-Württembergs verteilt. Für die Menschen in der Ortenau ist der Klinikverbund ein wichtiger Gesundheitspartner. Deutschlandweit zählt das Ortenau Klinikum zu den 100 größten Arbeitgebern in der Gesundheitsbranche. Jährlich werden hier 75.000 Patienten stationär behandelt. Und jährlich erblicken 3.500 Babys in den Ortenauer Kreißsälen das Licht der Welt.

Kontakt
Dieter W. Schleier
Leiter Zentrale Unternehmenskommunikation und Marketing
ORTENAU KLINIKUM - Zentrale Verwaltung
Landratsamt Ortenaukreis/ Zi. 366A
Badstraße 20
77652 Offenburg
Telefon: 0781 805-1451
Telefax: 0781 805-9645
E-Mail: dieter.schleier@ortenaukreis.de

*Quellen: Ortenau Klinikum, Statistisches Bundesamt, Initiative „Orthopädie bewegt“

Hinweis:
Dieser Artikel dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt keinesfalls den Besuch bei einem approbierten Arzt. Alle auf www.planetsenior.de angebotenen Inhalte dürfen und können nicht zur Selbstdiagnose oder Eigenmedikation verwendet werden. PlanetSenior leistet keinerlei Beratung oder Empfehlung. Fragen Sie hinsichtlich Heilungsverfahren, Diagnosen, Symptomen und Medikation unbedingt Ihren Arzt oder Apotheker. Beachten Sie bitte auch den Haftungsausschluss.


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