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Hormon-yoga

von: orchidee

12.06.2007 - 19:33 Uhr

Beiträge: 18

Hallo Maria,

das ist wirklich ein sehr interessanter Artikel! Ich selbst bin ein großer Yoga-Fan. Umso besser, dass es als ganzheitliches Training einsetzbar ist!

von: maria

11.06.2007 - 22:10 Uhr

Beiträge: 1

Durch bewusstes Atmen Östrogenproduktion anregen
Hormon-Yoga für die Frau:Mit sanften Übungen leichter zum Wunschkind und durch die Wechseljahre

Eine Übung heisst "halbe Kerze". Die Teilnehmerinnen liegen auf dem Boden, heben Beine und Po in die Luft und stützen die Arme in die Hüften. Dabei atmen sie bewusst in die Schilddrüse und in die Hypophyse. "Das ist das Zentralorgan für die Hormonproduktion des weiblichen Zyklus", erklärt Katharina Meinhard, Leiterin der Yogaschule Dresden. Bewusstes Atmen in bestimmte Organe, genannt Visualisieren-das ist ein wichtiger Teil des Hormon-Yoga.
Erdacht hat sich das Programm die heute fast 80-jährige Dinah Rodrigues, zusammen mit einem Ärzteteam aus Sao Paolo. Die Brasilanerin praktizierte Yoga und entwickelte spezielle Übungen für Frauen gegen Beschwerden in den Wechseljahren."Hormon-Yoga hilft gegen Schlafstörungen, Hitzewallungen, Libidoverlust und Depressionen", zählt Katharina Meinhard auf. Auch bei trockenen Schleimhäuten und gegen Angstzustände oder leichter Osteoporose würden die Bewegungsabfolgen helfen.
Seit vier Jahren unterrichtet die erfahrene Lehrerin Hormon-Yoga in Deutschland . Zu ihren Schülerinnen zählt sie vor allem Frauen ab 35, die langfristig Wechseljahrssymptomen vorbeugen wollen oder schon in den Wechseljahren sind. "Hormon-Yoga können aber auch junge Frauen ausüben", betont Meinhard. Frauen, die beispielsweise aus hormonellen Gründen Schwierigkeiten haben, Kinder zu bekommen, seien oft nach einigen Wochen Training schwanger. Auch Zyklusbeschwerden würden sich verbessern.
Die Übungnwerden immer in der gleichen Reihenfolge praktiziert, auf die Atmung wird besonderer Wert gelegt. Anfänger lernen die Abfolge innerhalb von zehn Wochen, in je einem anderthalbstündigen Kurs. Auch wer sonst wenig Sport treibt, könne Hormon-Yoga erlernen.
Frauen, die einen hormonabhängigen Krebs haben oder hatten, dürfen Hormon-Yoga allerdings nicht praktizieren. Denn die Übungen würden die Produktion des weiblichen Geschlechtshormons Östrogen anregen, erläutert Meinhard. Frauen mit starkem Bluthochdruck und fortgeschrittener Osteoporose sollten ebenfalls vorsichtig sein." Das gilt auch für Herzinfarktpatientinnen", ergänzt sie.

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